Forensik: Tilmann Hollweg bleibt LWL-Maßregelvollzugsdezernent

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LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (li.) und Landschaftsversammlungs-Vorsitzender Dieter Gebhard (re.) gratulierten Landesrat Tilmann Hollweg (Mitte) als Erste. (Foto: LWL/Leetz)

Tilmann Hollweg bleibt für weitere acht Jahre Maßregelvollzugs-Dezernent beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die 106-köpfige Landschaftsversammlung des Verbandes wählte den 47-Jährigen am Donnerstag (21.11.) in Münster mit großer Mehrheit. Hollweg übt das Amt seit Anfang 2006 aus.

Der Maßregelvollzugsdezernent verantwortet beim LWL die Sicherung und Therapie psychisch kranker und suchtkranker Straftäter in derzeit sechs Kliniken (Lippstadt-Eickelborn, Marsberg-Bilstein, Schloss Haldem/Stemwede, Rheine, Dortmund und Herne). Dort arbeiten rund 1.150 ärztliche, therapeutische und pflegerische Fachkräfte mit zirka 1.200 Patienten. In den kommenden Jahren wird der Verband die Trägerschaft für drei weitere, vom Land geplante forensisch-psychiatrische Kliniken in Hörstel, Lünen und Haltern übernehmen.
Der aus dem niedersächsischen Oldenburg stammende Tilmann Hollweg war nach dem Psychologie-Studium in Marburg unter anderem in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina/Hessen sowie an der dortigen forensischen Klinik tätig. 2002 wechselte er zum nordrhein-westfälischen Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug, wo er bis 2006 als Dezernatsleiter Therapie und Sicherheit arbeitete. Hollweg erlangte 1999 die Approbation als Psychologischer Psychotherapeut.
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