Im Marler Gänsebrink ist eine Altlast ( eine ehemalige Deponie) vorhanden, die saniert werden muss

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Im Kulturausschuss hatte der Vorsitzende, Karl-Heinz Dargel, von seinem Besuch im Gänsebrink berichtet. Der Park ist in einem erschreckenden Zustand, der Teich verschlammt und die Skulpturen angegammelt. Klaus-Peter Lauche (Kulturkoordinator der Stadtverwaltung) bestätigte Dargels Eindruck.
Es gab allgemein eine Bestätigung über den schlechten Zustand im Gänsebrink.

Seit Jahren hatte WIR für Marl immer wieder auf die Zustände im Gänsebrink hingewiesen.

Es wurde für die Pflege der Grünanlagen dringend notwendiges Personal eingespart und der Pflegestandard gesenkt. Die Wege sind seit Jahren in einen beklagenswerten Zustand, Ruhebänken wurden abmontiert, der Teich wurde vom Bach abgebunden und zum geruchsintensiven Becken
Die Bürgerliste WiR beantragte bereits im September 2012 die Erstellung eines Konzeptes, welches die Sauberkeit und ökologische Beschaffenheit der städtischen Seen und Teiche sicherstellt.
Die Verwirklichung soll durch entsprechende Dienstanweisung, regelmäßige Kontrolle in festen Zeitabständen sichergestellt werden.
Im zuständigen Betriebsausschuss ZBH sollte darüber berichtet werden. Zeitgleich sollte dem Stadtrat ein schriftlicher Bericht über den jeweils aktuellen Zustand dieser Gewässer zur Kenntnisnahme vorgelegt werden.

Angeregt durch kritische Bürger hat die Fraktion WIR für Marl, mehrere Besichtigungen von Gewässern und deren Umfeld durchgeführt:
1. der See in der Stadtmitte, vor dem Rathaus und der Hotelanlage
2. der Volkspark
3. der Teich an der Loemühle
4. der Gänsebrink.
Die Werbung bei Besuchern unserer Stadt durch die Schönheit und die Sauberkeit dieser Parkanlagen sollte nicht unterschätzt werden.
Das Aussehen erzeugt einen prägenden Eindruck für das Wohlbefinden und die Verbundenheit der Einwohner Marls mit ihrer Stadt.
Im ZBH wurde über den Zustand des Gänsebrink von der Verwaltung berichtet.
Herr Seckler erklärte, mit der Verbesserung des ökologischen Zustandes des Teiches seien größere Baumaßnahmen/Erdbewegungen verbunden. In dem betroffenen Bereich wäre auch eine Altlast - eine ehemalige Deponie - vorhanden, die im Zuge der Maßnahme mit saniert werden müsse. Aus diesem Grund sei mit sehr hohen Kosten zu rechnen. Von der dort befindlichen ehemaligen Deponie gingen derzeit aber keine Gefahren aus, so dass man dort nicht zwangsläufig tätig werde müsse.
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Bernhard Ternes aus Marl | 20.04.2013 | 19:06  
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