Je suis Charlie-Gemeinsames Gedenken an der Skulptur "Non violence" in Marl

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Rund 300 Bürgerinnen und Bürger trafen sich am Montagabend vor dem Rathaus , um gemeinsam der Opfer der Terroranschläge in Frankreich zu gedenken. Treffpunkt war die Skulptur "Non violence", der Revolver mit den zwei Knoten im Lauf.

Nach der Ansprache des Bürgermeisters wandten sich Ingrid Heinen (Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Marl-Creil-Pendle) und Mehmet Ucak (AG der Moscheevereine Marl) mit kurzen Beiträgen an die Teilnehmer.

Trauer und Solidarität

Vertreterinnen und Vertreter des Rates, zahlreicher Einrichtungen und Vereine sowie Marler Bürgerinnen und Bürger trugen Lichter und Kerzen zu der Gedenkfeier. Schilder mit dem Aufdruck „Je suis Charlie" bekundeten die Trauer und Solidarität mit den Opfern der Anschläge. „Kein Muslim kann sich zur Rechtfertigung seiner Taten auf den Namen Allahs berufen", betonte Mehmet Uçak, Vertreter der Gemeinschaft der Marler Moscheen, in seiner Rede. „Wir teilen den Schmerz der Menschen in Frankreich und der Angehörigen derer, die bei diesem terroristischen Angriff ihr Leben verloren haben."
Angesichts des mörderischen Anschlags auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" in Paris galt es ein Zeichen der Solidarität in Marl zu setzen.
Alle Kundgebungsteilnehmer waren erschüttert und fassungslos wegen des feigen Anschlags auf die Redaktion der Satierezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris (Frankreich).
Die Tat von Paris ist ein grausamer Akt und ein Anschlag auf Demokratie und Toleranz, auf Meinungs- und Pressefreiheit. Die Marler standen hier in Solidarität mit den Opfern und ihren Familien auf gegen menschenverachtende Gewalt.

Ingrit Heinen, Partnerschaftsverein Creil -Je suis Charlie


Doch wer die Morde dieser Fanatiker nutzt, um gegen Menschen islamischen Glaubens und Flüchtlinge zu hetzen, spielt den Tätern in die Hände. Wir treten ein für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und Religionen, für eine freie und offene Gesellschaft. Gemeinsam können wir die Spirale aus Hass durchbrechen.

Mehmet Ucak: Stellungnahme der Gemeinschaft der Marler Moscheen zu den Anschlägen in Frankreich

Gegen Hass und Fanatismus - für Meinungsfreiheit und Toleranz!

Ansprache der Stadt Marl




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