Klimaschutzsiedlung in Marl Sinsen soll gebaut werden

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Der Plan der Stadt ist die Umsetzung einer Klimaschutzsiedlung auf dem Gelände der ehemaligen Haardschule in Sinsen. Es soll dort eine Klimaschutzsiedlung gebaut werden, nach dem Programm „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Falls sich ein Investor findet, der das Projekt einer Klimaschutzsiedlung realisiert.

Die Planungsabsicht des Bebauungsplanes Nr. 222 zielt ab auf eine Wohnbebauung, die sich durch ein besonders energieeffizientes Bauen und Wohnen auszeichnet. Die Verminderung der wärmebedingten CO2-Emissionen in Wohngebieten stellt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz dar, denn etwa ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland wird für die Raumwärme und Warmwasseraufbereitung benötigt. Mit der Planung einer Klimaschutzsiedlung verfolgt die Stadt Marl das Ziel einer energieeffizienten und damit nachhaltigen Siedlungsentwicklung.
Die geplante Klimaschutzsiedlung soll nach den Anforderungen des Planungsleitfadens der Energieagentur NRW realisiert werden. Die Stadt Marl strebt die Aufnahme in das Programm „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen an, um so eine fachliche Unterstützung bei der Planung und Realisierung zu erhalten sowie Fördermöglichkeiten für Bauherren und Investoren zu eröffnen.
Die städtebauliche Konzeption sieht eine Wohnbebauung mit rund 47 Wohneinheiten vor. Davon sind ca. 20 Wohneinheiten in Eigenheimen und ca. 27 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau vorgesehen. Die geplante Bauweise beinhaltet Mehrfamilienhäuser, Gartenhofhäuser, Ketten- u. Doppelhäuser sowie Einfamilienhäuser. Diese unterschiedlich gewählte Haustypologie soll möglichst viele Zielgruppen ansprechen.
 Mit dem Bau und der Sanierung von kompletten Siedlungen eröffnen sich weitreichende Möglichkeiten zur CO2-Reduzierung. In der Vergangenheit konnten durch die Kombination von Energieeinsparung und Einsatz von Solarenergie bereits Erfolge erzielt werden.
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