MARL: „Was in Tibet geschieht, darf uns nicht gleichgültig sein“

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Als starkes Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk hat die Stadt Marl am (10.3.) die Tibet-Flagge auf dem Creiler Platz gehisst und das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung erneut unterstützt.
Die tief greifende Einschränkung der Freiheiten und der grundlegenden Menschenrechte der Tibeter muss endlich ein Ende finden, betonte die Stadt Marl.
Die Stadt Marl zeigt anlässlich des 55. Jahrestages des Tibetischen Volksaufstandes auch in diesem Jahr ihre Solidarität für das unterdrückte Volk des Dalai Lamas im Rahmen einer internationalen Flaggen-Aktion der Tibet Initiative Deutschland e.V. Die Stadt Marl erinnerte daran, dass es nach wie vor leider keine Kehrtwende in der chinesischen Tibet-Politik gebe. Bis heute hält China Tibet besetzt und kontrolliert die autonome Region mit harter Hand, so die Stadt. Das darf uns nicht gleichgültig sein und deshalb lassen wir es nicht zu, dass Tibet in Vergessenheit gerät.

„Einigkeit und Recht und Freiheit"

Die Stadt Marl ist eine von zahlreichen Kommunen weltweit, die mit dem Hissen der Tibet-Flagge das legitime Recht des tibetanischen Volkes auf Selbstbestimmung bekräftigen, das nach „Einigkeit und Recht und Freiheit" strebt. Im Jahre 1949/50 wurde das souveräne Tibet von der Volksrepublik China besetzt. Der Widerstand des tibetischen Volkes fand am 10. März 1959 in einem Aufstand in Lhasa seinen tragischen Höhepunkt. Tausende von Tibetern kamen damals ums Leben.

Solidarität mit Tibet

Der bis heute andauernden Unterdrückung des tibetischen Volkes wird jedes Jahr am 10. März gedacht. Seit 1996 organisiert die Tibet Initiative Deutschland e.V. zu diesem Gedenktag die Aktion "Flagge zeigen für Tibet" und bewegt eine immer größere Anzahl von Städten, Gemeinden und Landkreisen dazu, durch das Hissen der Tibeter Fahne ihre Solidarität mit dem besetzten Land zu bekunden.
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