Marler Schüler setzen ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz in Marl

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Über 1.000 Schülerinnen und Schüler zogen in einen Sternmarsch von den Schulen in Marl zum Creiler Platz vors Rathaus. Die Marler Schulen setzten ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz gegen über allen Menschen. Der Sternmarsch war die größte Demo in Marl in den letzten Jahren.

Am Freitag war es soweit. An den folgenden Uhrzeiten gingen die Schüler an ihren Schulen los,ASGSG 11.38 Uhr, Hans-Böckler-Kolleg zwischen 11.30 und 11.40 von der Rundturnhalle, die Willy-Brand-GS um 11.30 aus ihrem Forum. Der Demonstrationszug vom GiL, des Gymnasiums im Loekamp, war der grösste Demo Block. Besonders beeindruckend war der Einmarsch der Schülerinnen und Schüler des ASGSG auf dem Creiler Platz mit ihren Fahnen.
An der Skulptur „Non Violence“ von Reuterswärd wurde die Abschluss-kundgebung durchgeführt. Das Werk ist die Skulptur eines Revolvers mit verknotetem Lauf, die den Namen Non Violence trägt. Inspiriert zu dieser Idee wurde Reuterswärd nach dem Tod seines Freundes John Lennon. Die Bronze-Skulptur steht zurzeit an weltweit 16 Orten. Die drei ersten Versionen sind vor dem UN-Hauptquartier in New York, im schwedischen Malmö und in Luxemburg zu bewundern. Weitere Exemplare stehen unter anderem in Berlin, Caen, Göteborg, Stockholm und in Marl.

Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz

Die Redner setzten ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz in Marl.
Wir akzeptieren keinen Rassismus und lassen keine Form der Diskriminierung in unserer Stadt zu, betonten die Redner, jede Art der Fremdenfeindlichkeit hat keinen Platz in Marl. Marl hat keinen Platz für Rassismuss.
Marleen vom ASGSG sprach für die Veranstalter. Ein Schüler des Hans-Böckler-Berufskollegs hielt spontan eine beeindruckende Rede. An der Kundgebung nahmen auch zahlreiche Lehrer und andere Erwachsende teil.




Gemeinsam wurde das Lied „Wes hall overcome“ gesungen. Ramon begleitete das Lied auf der Gitarre.


Angeregt von der Mahnkundgebung nach Brandanschlag auf Flüchtlingsheim

Moderator der Kundgebung war Nico Zillekens vom (ASGSG).
„Diese Demonstration ist ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Kultur, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung, diskriminiert werden“, erklärt Nico Zillekens, Schülervertreter des Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasiums (ASGSG). Er gab die Anregung für die Organisation der Demonstration. Die Idee hatte er nach der Mahnkundgebung nach dem Brandanschlag auf die geplante Flüchtlingsunterkunft an der Hervester Straße im Januar. Er teilte seine Idee von einem Sternmarsch den Schülervertretern der anderen weiterführenden Schulen in Marl mit. Grosse Unterstützung gab es bei den Lehrern, die dieses Vorhaben in allen Schulen unterstützden.

Kooperation der Schulen

Schülervertreter des ASGSG, des Gymnasiums im Loekamp, der Martin-Luther-King-Schule, der Willy-Brandt-Gesamtschule und der Ernst-Immel-Realschule arbeiteten in wöchentlichen Treffen die Ideen zur Demonstration aus.


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