Mittelstandsvereinigung gegründet – CDU gibt Mittelstand eine Stimme

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Als große Volkspartei ist die CDU nicht nur regional gegliedert, sondern besteht auch aus einer Reihe von Vereinigungen. Eine davon ist die CDU-Mittelstandsvereinigung MIT. Sie hat sich dem Ziel verschrieben, dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft, dem Mittelstand, ein politische Stimme zu geben.

Da es das Ziel der MIT ist, nicht nur bis auf die Ebene der Kreise und kreisfreien Städte organisiert zu sein, freute sich der Landesgeschäftsführer Stefan Simmnacher, die Gründungsversammlung der MIT Marl leiten zu können.

Zum Vorsitzenden wurde von der Versammlung Dr. Ulrich Otto gewählt, seine beiden Stellvertreter sind Angelika Dornebeck und Marvin Watermann, der zugleich auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein wird. Als Schriftführer fungiert im Stadtverband der MIT Bernd-Claas Gesterkamp und als Beisitzer komplettieren den Vorstand Silvia Kühler, Jürgen Schröer, Andreas Voß und Wolfgang Wacker.

Zur Bedeutung der mittelständischen Wirtschaft für eine Stadt wie Marl referierte die CDU-Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach. Sie betonte, dass für die Entwicklung der Stadt und die Kompensation der wegfallenden Arbeitsplätze der Zeche Auguste-Viktoria Industrie- und Gewerbe-Flächen für die Erweiterung vorhandener und die Ansiedlung neuer Betriebe zur Verfügung stehen müssen. Sie äußerte die Befürchtung, dass der im Entwurf vorliegende Landesentwicklungsplan, mit seinen rigiden Festsetzungen zur Einschränkung des Flächenverbrauchs den Bemühungen der Stadt zur Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze entgegenlaufen werde.

Die MIT Marl, hat es sich zum Ziel gesetzt, aufzuzeigen, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um eine positive Entwicklung der Marler Wirtschaft zu befördern.

Dr. Ulrich Otto: “Die erfolgte Erhöhung der Gewerbesteuerhebesätze ist kontraproduktiv für der Erhalt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Warum sollen Unternehmen nach Marl kommen, wenn sie dort mit die höchsten Gewerbesteuern in der gesamtem Republik zahlen müssen? Ein weiteres Problem in Marl sind die hohen Steuersätze der Grundsteuer B, die es schwer machen, Neubürger zu gewinnen, wenn im nahen Münsterland niedrigere Grundstückpreise und niedrigere Grundsteuern locken. So wird der Bevölkerungschwund kaum aufzuhalten sein!”
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