Neues Regenrückhaltebecken in Marl-Hüls im Bau

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Umgestaltung Loemühlenbach an der Bergstraße und die Erstellung eines Regenrückhaltebeckens. Am Kreisverkehr Bergstraße / Otto-Wels-Straße werden Teile des Loemühlenbachs umgestaltet. Der Zentrale Betriebshof (ZBH) teilt mit, dass dort ein Regenrückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von rund 900 cbm entsteht.

Rund sechs Monate Bauzeit geplant

Die erforderlichen Rodungsarbeiten wurden bereits im Frühjahr durchgeführt. Nach Abschluss der Erdarbeiten werden die Flächen durch Pflanz- und Saatarbeiten begrünt. Die Arbeiten werden von der Firma Scheidtmann aus Marl ausgeführt und nehmen etwa sechs Monate in Anspruch. In dieser Woche wurde mit der Baustelleneinrichtung begonnen.
Der ZBH wird bemüht sein, eventuell auftretende Probleme im Einvernehmen mit den Betroffenen zu lösen. Sollten daher im Verlauf der Bauarbeiten einmal Fragen, Anregungen oder Anlass zur Kritik auftreten, steht der zuständige Bauleiter, Markus Nielbock, Telefon 99 66 27, gerne zur Verfügung. „Vor Ort“ lässt sich Vieles am besten und schnellsten beurteilen und regeln.

Regenrückhaltebecken

Ein Regenrückhaltebecken (RRB) ist ein künstlich angelegtes Becken, um kurzfristig in großen Mengen anfallendes Niederschlagswasser vorübergehend zu speichern, damit es verlangsamt in den nachfolgenden Vorfluter  eingeleitet wird. Man findet es  in Städten wie Marl wo die Entwässerung großer Flächen ohne eine Zwischenspeicherung zu einer Überlastung der nachfolgenden Entwässerungsanlage  führen würde. Die Rückhaltung von Regenwasser und dessen kontrollierte Weiterleitung ist eine Maßnahme zum vorbeugenden Hochwasserschutz. Die Ableitung des Regenwassers von bebauten Flächen soll schon vor der Einleitung in ein Gewässer so gedrosselt werden, dass Wohnbebauung, Infrastruktur und Gewerbebetriebe im städtischen Gebiet bestmöglich geschützt sind.
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