NRW-Umweltminister im Chemiepark in Marl

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Von links: Dr. Jörg Harren, Standortleiter Chemiepark Marl, Thomas Wessel, Evonik- Personalvorstand, Johannes Remmel, NRW-Umweltminister und Creavis-Leiter Professor Dr. Stefan Buchholz.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel besuchte die strategische Evonik-Forschungseinheit Creavis am Chemiepark in Marl. Der Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen war der Einladung von Evonik-Vorstandsmitglied Thomas Wessel gefolgt. Besonders interessierte Remmel sich für ein Produktionsverfahren für thermoelektrische Generatoren. Evonik-Wissenschaftler hatten damit den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016“ gewonnen. Die Auszeichnung gab es für ein anwendungsnahes Forschungsprojekt zu einem nachhaltigen Umgang mit Wärme.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis

Das Unternehmen erhielt den Preis für sein anwendungsnahes Forschungsprojekt, das zu einem nachhaltigen Umgang mit Wärme beiträgt.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Er hat sich zu einem der renommiertesten Preise seiner Art in Europa entwickelt.
Evonik ist überzeugt, dass profitables Wachstum und zukünftige Geschäftserfolge auf verantwortungsvollem Handeln beruhen. Evonik erwirtschaftet bereits heute rund die Hälfte seines Umsatzes mit Produkten für ressourcenschonende Anwendungen.

Forschungseinheit Creavis

Das Team aus Wissenschaftlern von Creavis, der strategischen Forschungseinheit von Evonik, und Experten der Verfahrenstechnik hat ein neues Produktionsverfahren für thermoelektrische Generatoren (TEG) entwickelt. Diese TEGs wandeln überschüssige Abwärme in Strom um. Die Herstellung erfolgte bislang manuell und war demnach sehr zeitaufwendig und kostenintensiv. Evonik ist es gelungen, die Herstellungskosten für diese Generatoren um bis zu 70 Prozent zu senken. Bei Kraftfahrzeugen können TEGs helfen, die Lichtmaschinen zu entlasten und damit den Kraftstoffverbrauch zu senken. In der Stahl-, Aluminium- und Glasindustrie lässt sich die Strahlungswärme von Halbzeugen oder die Abwärme von gasbetriebenen Öfen nutzen.
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