Streitschlichter: Anti-Gewalt-Projekt an Martin-Luther-King-Schule in Marl

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Die Stadt Marl unterstützt Projekte gegen Gewalt. Die Martin-Luther-King-Schule wird Geld bekommen, um Schüler zum Streitschlichter auszubilden.

Bei der Streitschlichterausbildung handelt es sich um einen 2-tägigen Fort-
bildungsaufenthalt in der Jugendherberge in Haltern sowie um einen Besuch im Hochseilgarten Recklinghausen.
Die zukünftigen Schlichter/Innen erlernen im Rahmen der Ausbildung
wichtige Kompetenzen, die ihnen für ihr Zusammenleben in der Schule sowie für ihr späteres Berufs-und Privatleben von Nutzen sind, wie z.B. Neutralität, aktives Zuhören, Gesprächsführung, Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit.

In vielfältigen praktischen Übungen und Rollenspielen werden sie in der prozessorientierten Ausbildung auf ihre Schlichtungsarbeit in der Schule vorbereitet. Ein Modul ist der Besuch des Klettergartens, bei dem sich ganz hautnah und unmittelbar Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen erleben und trainieren lässt. Eine abschließende Einheit findet an zwei Tagen in der
Jugendherberge statt, wo das Gelernte intensiv wiederholt und vertieft wird. Sie dient außerdem der Förderung des Gruppenzugehörigkeitsgefühls und somit der Stärkung des Selbstbewusstseins im Hinblick auf die zukünftige Aufgabe als Streitschlichter/In.
Nach der abgeschlossenen Ausbildung beginnen die Jugendlichen ab dem Ende des 8. Jahrgangs mit ihrer aktiven Arbeit:
In den Mittagsfreizeiten stehen sie jeweils zu zweit anderen Schülerinnen und Schülern der Schule im Streitschlichterraum zur Verfügung, sie helfen ihnen Streit zu klären. Darüber hinaus sind die Streitschlichter und Streit-schlichterinnen angehalten, während der Pausen und Freizeiten
sich mit offenen Augen und Ohren auf dem Schulgelände zu bewegen und
ggf. bei Streitigkeiten unterstützend einzugreifen.
Die Bürgerliste WIR für Marl hält das Projekt für eine sehr gute Möglichkeit das friedliche Zusammenleben zu fördern.
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