Update 1.April !Eine Verschandelung des Stadtbildes

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Birgit Sandkühler, Verkehrspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Marl
Liebe Freunde des Marler Stadtbildes. Ich hoffe ihr habt gemerkt, dass diese Nachricht bewußt am 1.April erschienen ist.

Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen veröffentlicht Standortliste


Marl mit 3 Standorten dabei


Nachdem die Pkw-Maut durch die große Koalition gegen alle Expertenmeinungen durchgewunken wurde, geht es nun an die Umsetzung, die bis Ende 2018 abgeschlossen sein soll. Danach sollen auch Pkw-Besitzer zur Zahlung der Maut harangezogen werden. Deutsche Autofahrer sollen durch ihre bereits gezahlte Kfz-Steuer von der Maut entbunden werden. Kontrolliert wird die ganze Sache über die bereits von den Autobahnen bekannten Mautbrücken.

Nun hat die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen die bislang unveröffentlichte Liste der Standorte für geplante Mautbrücken veröffentlicht. Auch Marl ist dort mit 3 Standorten genannt. Nach dieser Liste werden folgende Standort ausgebaut:

Marl-Brassert, Brassertstraße in Höhe Marktplatz Brassert

Alt-Marl, Breite Straße Höhe Restaurant Lindenhof

Marl-Hüls, Bergstraße Höhe Sparkassenhochhaus


Birgit Sandkühler, verkehrspolitische Sprecherin des grünen Ortsverbands Marl dazu: "Das das gesamte Projekt unsinnig ist, das haben wir ja seit Monaten deutlich gemacht, diese Standorte aber in Marl auszuwählen ist eine Verschandelung des Stadtbildes. Man könnte meinen, diese Standorte wurden willkürlich gewählt."

In der Tat ist es so, dass auf unsere Nachfrage niemand in der Stadtverwaltung seitens des Bundesverkehrsministeriums kontaktiert worden ist. Die Liste ist dort völlig unbekannt. Bürgermeister Werner Arndt erklärte auf Nachfrage, dass er auch nichts wußte, aber erwartet hätte, dass zumindest der Marler Bundestagsabgeordnete Michael Groß ihn vorab informiert hätte.

Auch Uwe Göddenhenrich, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat war völlig überrascht."Da werden gewachsene Stadtteile durch häßliche Gerüste in unverantwortlicher Weise verändert. Das wird ein Nachspiel haben", so Göddenhenrich.

Lediglich WIR-Vorsitzender Fritz Dechert konnte dem Ganzen noch etwas Gutes abgewinnen. Dechert:"Wir haben Schulden in dreistelliger Millionenhöhe und einen Reparaturstau von...(der Rest ist ja bekannt)....da könnte die Stadt Werbetafeln an den Gerüsten anbringen und so Geld in die Stadtkassen bekommen."

Wir werden uns mit der Bundestagsfraktion in Verbindung setzen und weitere Infromationen einholen.
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