Wahljahr: Ein Übel oder ein Übel...

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Es wird scharf geschossen aus allen politischen Lagern. Bis das Kreuz endlich auf den Zettel diktiert ist.
Auch wenn man ignorant, unbeleckt und desinteressiert wäre, dass 2013 unter dem Pseudonym Wahljahr läuft, an dieser entwaffnenden Tatsache kommt derweil keiner vorbei.

Das Feuer ist längst eröffnet, es wird scharf geschossen im politischen Schwebezustand. Kaum ein Tag, an dem die Kontrahenten nicht die verbale Keule schwingen und teils wahllos aufeinander eindreschen.

Noch sieben Wochen Ausnahmezustand

Kaum ein Tag, an dem nicht die kleinste Sack­gasse zum großen Kriegs-Schauplatz erklärt wird, an dem der Bürger plötzlich zum Wähler wächst und als Objekt der Begierde sich ungeahnter Aufmerksamkeit erfreut. Kein Anliegen ist mehr banal, sondern der Schlüssel zu seiner Stimme.

Nur noch sieben Wochen blüht der Ausnahmezustand. Bis die „Kreuze“ auf dem Zettel diktiert sind. Dann droht wieder der politische Alltag, in dem der Wähler nur noch Bürger ist.

Fragt sich, welche Zeit das geringere Übel birgt.
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