Brandstiftung war das Feuer in der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Marl

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Wie bereits gestern berichtet, brannte gestern Morgen ein leerstehendes ehemaliges Vereinsheim an der Hervester Straße. Das Vereinsheim befand sich im Umbau und sollte in den nächsten Wochen mit neu ankommenden Zuwanderern belegt werden. Bereits gestern Nachmittag und am heutigen Morgen suchten Brandermittler gemeinsam mit einem Brandsachverständigen den Brandort auf, um Erkenntnisse zu gewinnen, wie der Brand entstand.

Nach ersten Erkenntnissen waren der oder die Täter in der Zeit von 4.30 Uhr bis kurz vor 5 Uhr von der Gebäuderückseite durch ein Fenster in das Vereinsheim eingestiegen und hatten im Inneren Feuer gelegt. Die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandentstehung dauern an. Zeugen, die im Zeitraum zwischen 4 und 5 Uhr verdächtige Beobachtungen rund um das Vereinsheim an der Hervester Straße gemacht haben werden gebeten, sich bei der Ermittlungskommission unter Tel. 0800/2361 111 zu melden.

Bereits vor dem Brand führte der Staatsschutz Ermittlungen an diesem Vereinsheim durch. Mitarbeiter der Stadt Marl hatten gemeldet, dass es in der Nacht zu Mittwoch zu Farbschmierereien am Vereinsheim gekommen war. Die Tatortaufnahme des Staatsschutzes ergab, dass an der Außenfassade des Vereinsheims mit schwarzer Sprühfarbe fremdenfeindliche Schmierereien, unter anderem ein Hakenkreuz, angebracht worden waren. Ferner stellten die Beamten Brandspuren an der Außenfassade fest.
Acht Stunden hat die Feuerwehr gebraucht, um den Brand im ehemaligen Vereinsheim der SG Marl zu löschen.
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