Hohes Reiseaufkommen in den Osterferien - Sicher ans Ziel mit Reisetipps für Flugreisen

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Heute, am 7. April 2017, ist der letzte Schultag vor den Osterferien. Damit beginnt auch am Flughafen die erste große Reisewelle dieses Jahres.
Damit der Beginn einer Flugreise möglichst angenehm und stressfrei abläuft, empfiehlt die Bundespolizei sich möglichst frühzeitig, entsprechend den Vorgaben der jeweiligen Airline, am Flughafen einzufinden.

Nach dem Check-In geht es zur Bordkartenkontrolle und anschließend zur Luftsicherheitskontrolle, auf welche sich jeder Reisende gut vorbereiten kann. Für das Handgepäck gelten strenge Sicherheitsrichtlinien. Diese betreffen auch die Mitnahme von Flüssigkeiten. Nähere Informationen, welche Gegenstände nicht ins Handgepäck gehören, sind auf der Homepage der Bundespolizei eingestellt. Grundsätzlich gilt, je weniger Handgepäck, desto zügiger die Kontrolle.

Vor Reiseantritt sollten die Gültigkeit der Reisedokumente und die Einreisevoraussetzungen für das jeweilige Zielland geprüft werden.

Sollte das Reiseziel außerhalb des Schengenraums liegen, muss aufgrund der Änderungen am Artikel 8 Schengener Grenzkodex (SGK), welche am 7. April 2017 wirksam werden, mit erhöhten Wartezeiten an den Grenzkontrollen am Flughafen gerechnet werden. Mit den Änderungen werden die Mitgliedstaaten verpflichtet, alle Personen beim Überschreiten der Schengen-Außengrenzen einem systematischen Abgleich der personenbezogenen Daten und des Reisedokumentes mit dem Fahndungsbestand zu unterziehen. Dieser nunmehr systematische Abgleich gilt künftig auch für diejenigen, die nach EU-Recht Anspruch auf freien Personenverkehr haben.

Durch die Kontrollen können sich die Mitgliedstaaten zudem vergewissern, dass diese Personen insbesondere keine Bedrohung für die öffentliche Ordnung oder die innere Sicherheit darstellen und ist daher im Interesse der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger.

Die vorliegende Änderung ist eine Reaktion auf die zunehmende terroristische Bedrohung in Europa, wie sie durch die Anschläge z.B. in Paris, Brüssel und Berlin sichtbar geworden ist und soll zu einem schengenweit einheitlich hohen Kontrollniveau beitragen.

Die Bundespolizei und ihre Partner haben alles vorbereitet, um Wartezeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Gleichwohl liegt es in der Natur der Sache, dass Wartezeiten mit Blick auf den Osterferienstart unvermeidbar sein werden.
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