Kriminalstatistik 2015: Wohnungseinbruchszahlen gestiegen im Bereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen

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Nach Aufhebeln eines Fensters gelangten Unbekannte in der Zeit von Montag bis Dienstag in ein Einfamilienhaus auf der Insterburger Straße in Marl. Nach Durchsuchen der Räume entfernten sich die Täter vermutlich ohne Beute.

Unbekannte verschafften sich nach Aufhebeln einer Tür Zugang in ein Einfamilienhaus auf der Straße "Op dem Dümmer" in Marl. Die Täter durchsuchten die Räume und entwendeten einen Wandtresor, so aktuelle Polizeimeldungen.

Informationen über die Kriminalitätsentwicklung im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen im Jahr 2015

Wohnungseinbruchszahlen gestiegen - Anteil der Versuchstaten zugenommen. Überörtlich agierende Einbrecherbanden fordern die Ermittler beim Wohnungseinbruch weiterhin in besonderem Maße. Nach zwei Jahren mit rückläufigen Fallzahlen ist die Zahl der Wohnungseinbrüche 2015 im Präsidialbereich wieder angestiegen (+345).Einbrecher gingen fast 2.700 Wohnungen und Häuser an. Nur 16% der Fälle konnten aufgeklärt werden.
Die Zahl der Einbruchsversuche ist im Jahr 2015 um fast 2,5% gestiegen. Der Anteil der annähernd 45% Versuchstaten stellt damit den höchsten Wert mindestens der letzten 10 Jahre dar.

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen: "Damit blieben die Täter in fast jedem zweiten Fall erfolglos. Dies dürfte mit unserer engagierten Präventionsarbeit zusammenhängen. Im letzten Jahr führten wir in fast allen Städten meines Zuständigkeitsbereichs entsprechende Schwerpunktaktionen durch, in denen Fachleute insbesondere mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern vorstellten. Diese Aktionen haben bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zu entsprechenden Nachrüstungen geführt."

Der Wohnungseinbruch ist weiterhin das strategische Ziel der Polizei Recklinghausen. Weiterhin bekämpft sie direktionsübergreifend dieses besonders sozialschädliche Delikt. Dabei greifen mehrere Rädchen ineinander: Neben der beweissicheren Tatortaufnahme, der zentralen Sachbearbeitung im Fachkommissariat 14 mit täterorientierten Ermittlungen bei der EG Phönix, dem Aufsuchen aller Einbruchsopfer durch den Bezirks- und Schwerpunktdienst und die individuelle Beratung zu besseren Sicherungen gegen Wohnungseinbruch durch das Fachkommissariat für Kriminalprävention führen regelmäßige Kontrollen des Wachdienstes und der Direktion Verkehr zur Gewinnung von Erkenntnissen. Friederike Zurhausen: "Wir beobachten ständig die Entwicklungen des Wohnungseinbruchs und haben unmittelbar mit konzeptionellen Maßnahmen reagiert. Wir werden auch weiterhin alles tun, um die steigenden Zahlen im Wohnungseinbruch einzudämmen."
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