Rauchmelder verhindert schlimmeres bei Kellerbrand

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Am Donnerstagmorgen (29.12.2016) kam es auf der Königstraße in Recklinghausen König-Ludwig zu einem Kellerbrand. Vor kurzem installierte Rauchwarnmelder machten frühzeitig auf den Brand aufmerksam und verhinderten so schlimmeres. Verletzte gab es keine.

Um 05:37 Uhr lief der Notruf 112 auf der Kreisleitstelle Recklinghausen auf. Bewohner eines Mehrfamilienhauses berichteten hier, dass sie durch ausgelöste Rauchwarnmelder geweckt worden seien und es offensichtlich im Keller des Hauses brennen würde. Die Feuerwehr wurde daraufhin mit dem Stichwort "Kellerbrand" mit den Löschzügen Feuer- und Rettungswache, Süd und Ost sowie dem Rettungsdienst mit Notarzt alarmiert.

Am Einsatzort zeigte sich, dass es in den Kellerräumen zu einem Brand gekommen war. Durch die erst vor zwei Wochen installierten Rauchwarnmelder wurden die Bewohner des Neun-Parteien-Hauses frühzeitig gewarnt und konnten allesamt noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte das Gebäude selbstständig verlassen. Die Feuerwehr löschte den Brand, der sich noch im Anfangsstadium befand, durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr ab. Im Anschluss wurde das Gebäude noch von den Rauchgasen befreit. Verletzte gab es keine. Die Bewohner wurden durch den Rettungsdienst mit Decken versorgt und konnten nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der Einsatz dauerte eine Stunde an, im Einsatz waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Zur Brandursache und Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Aussage treffen.

Die Installation von Rauchwarnmelder hat auch in diesem Fall aktiv Menschenleben gerettet. Kellerbrände gehören, insbesondere in den Nachtstunden, zu den gefährlichsten Bränden in Wohnhäusern. In Nordrhein-Westfalen gilt ab dem 01.01.2017 auch für Bestandsbauten eine Rauchwarnmelderpflicht.
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