Bochum hilft dem VfB Hüls - doch Tormaschine TuS Erndtebrück wartet

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Sitzfußballer Marc Schröter und der VfB müssen gegen Erndtebrück ihre Torgefährlichkeit wiederfinden.

Der VfL Bochum sorgt für entspannte Gesichter beim VfB Hüls. Der Grund: Die Bochumer melden ihr U23-Team aus der Regionalliga ab und lassen es auch nicht in der Oberliga starten. Damit steht wohl fest, dass es nur noch zwei Absteiger aus der Oberliga gibt.

Für die Badeweiher-Elf heißt das: Bislang waren es nur vier Punkte Puffer zu den Abstiegsrängen, doch nun trennen den Club immerhin neun Zähler zum freien Fall. Zwar ist das noch lange kein Garantieschein, aber die Sorgenfalten liegen nicht mehr so tief. Das könnte sich aber schnell ändern, wenn die Quante-Elf bei Titelanwärter Erndtebrück unter die Räder kommt.

Denn der Gastgeber am Sonntag (15 Uhr) gehört zur Kategorie Jäger, schießt Gegner in Serie ab und sammelt Punkte für den großen Wurf - für den Regionalliga-Aufstieg. Da passt die angeschlagene Badeweiher-Elf perfekt ins Beuteschema des Tabellenzweiten.

Elf von Karsten Quante hat Ladehemmung


Damit erwartet die Rot-Weißen ein heißes Tänzchen in Erndtebrück, bei dem die Jungs von Trainer Karsten Quante derbe aus dem Tritt kommen könnten. Denn auch wenn die Hülser ihr Abwehrbollwerk massiv in der Rückrunde verstärkt haben, der TuS betreibt eine Tormaschine, die bislang 46 Einschläge zählt. Bestwert der Liga. Und zugleich das Manko des VfB, der in den letzten drei Begegnungen zwar auf drei Punkte kommt, aber lediglich auf zwei Treffer.
Gänzlich ohne Torjubel blieb die heimische Truppe gegen Hamm, brachte es dennoch zu einem Remis. Dabei zeigte der Gastgeber zwei Gesichter. Im ersten Durchgang kombinierte er gefällig und zeitweise gefährlich. Nur eben nicht zielsicher.

In Hälfte zwei unterstrich die Quante-Elf ihre neue Abwehrqualität, an der die SpVg verzweifelte. In Erndtebrück muss der Tabellendreizehnte allerdings beide Tugenden über 90 Minuten aufs Grün bringen, um bestehen zu können. Ansonsten dürfte es beim Titelfavoriten nicht nur eine Abreibung setzen, sondern der Weg wieder in die turbulente Oberliga-Zone führen. Nicht gerade die hoffnungsvollsten Aussichten für die bislang ungeschlagenen Hülser.
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