Flossbachs Querpass: BVB im Tal des Todes

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Trainer Holger Flossbach kommeriert den großen Fußball exklusiv auf Lokalkompass und im Stadtspiegel.

Sie nicht, er nicht, ich nicht und eigentlich haben alle nicht damit gerechnet. Kein Experte, kein Laie und auch der von Hannover verkloppte Klopp hat mit solch einem Saisonverlauf gerechnet.

Schüttelfrost, Fieber und weiche Knie bekommen die BVB-Spieler im Ligabetrieb. In der Champions-League greifen sie nach den Sternen, in der Bundeliga fallen sie in das Tal des Todes.
Ich gebe zu, dass mich das gar nicht nervös macht und ich immer noch absolut sicher bin, dass der „Flummi“ Klopp den BVB wieder in die CL führt. Am besten mit einem Sieg am kommenden Samstag um 18.30 Uhr in Schwabing, in der Frötmaniger Heide. Da treffen die kommenden CL-Finalteilnehmer aufeinander. B gegen B. Pep gegen Klopp! Red Diamonds vs. Yellow Submarine.

Sorgen macht man sich über den VfL Bochum. Die ganzen Gerüchte über Insolvenz und Millionenlöcher. Das geht nicht spurlos an den Spielern vorbei. Nach dem Klasse-Start wäre jetzt endlich der erste Heimsieg gegen die „Sechz´ger“ fällig gewesen. Vorbei.

Gladbach öffnete den Bayern am vergangenen Spieltag ein paar Knöpfe an deren Lederhose. Lediglich der Ur-Schalker Manu Neuer verkaufte sich teuer. Jedes noch so fliegende Fohlen wurde von Cowboy Manu eingefangen. So schrammte der Rekordmeister an der ersten Niederlage vorbei und konnte sich beim ausgejodelten Wahl-Münchner und besten Keeper der Welt bedanken. Schade, dass der S04 spielfrei hatte. Denn gespielt hat er ja in Leverkusen nicht.

Das Spiel hatte eher Brennball-Charakter. Kein Schalker wollte den Ball, alle Blauen rannten weg und Bayer ballerte von 24 Schüssen 23 am Tor der Schalker Brennballer vorbei. Nein, eine Handschrift ist noch nicht zu erkennen. Aber man muss dem Schweizer Zeit geben. Immerhin hat er mit der kreativen Sechs Neustädter und Höger zwei Ideengeber im Mittelfeld, die ihresgleichen suchen. Kaum einer in der Bundesliga hat eine höhere Fehlpassquote als der Neustädter. Darüber könnte man einen Roman schreiben. Spannend wäre der nicht. Immerhin: Ein Dreier zuhause. Am Freitag gastierte der FC Augsburg im Heldtschen Theater.
Ein Spieltag voller Emotionen. Bayern gegen Dortmund, HSV gegen Leverkusen und das Toppppp-Spiel Gladbach gegen Hoffenheim. Fußballschmerz, was willst du mehr…
Ihr Holger Flossbach
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