Flossbachs Querpass: Heldt hetzt ein armes Schaaf

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Trainer Holger Flossbach kommentiert exklusiv und lustig den großen Fußball im Stadtspiegel und auf Lokalkompass.
Der Clemens geht in den Keller, füttert sein Schaaf und wird mit seinem Geld AufSchalke zum Heldt. So oder so kann es ausgesehen haben, als man den neuen Trainer aus der Weser gezogen hat.

Ist der Jens denn tatsächlich der Alleinverantwortliche? Nach den gezeigten Leistungen musste er weg. Keine Idee, keine Handschrift, kein Spieler hat sich verbessert und so weiter. Doch für das zu Verfügung stehende Material ist der Manager hauptverantwortlich. Und da behaupte ich, dass der sich sogar als Schrotthändler (nicht despektierlich gemeint) schwer tun würde.

Bei Real (Madrid) gibt's keine Schnäppchen für Schalke

Also, verdammt nochmal, wie kann der Szalai 8 Mios. gekostet haben? Was für Geschäfte laufen da? Ich sage nicht, „Spieler, setzen, fünf“ (Heldt-Zitat), sondern Manager…

Tröstlich ist die Tatsache, dass die meisten Menschen nach REAL fahren, um Suppen und Gemüse zu kaufen. Die Schalke-Fans fahren dahin, um den besten Kick in der Welt zu sehen. Wie sagte Magath einst zum Albert Streit: „Herr Streit, wenn Sie einen Maler und Lackierer bestellen und wünschen eine weiße Wand, bekommen aber eine gelbe, was machen Sie dann?“

Klopp brütet was aus und Nürnberg steigt ab

In Dortmund ist es mir zu ruhig. Da brüten die was aus. Der Klopper rastet aus, weil der Reus den Linienrichter zum Tanz bittet. „Ist das ein Drecksleben“, behauptet der Kollege. Na ja, so schlimm ist es in Dortmund aber auch nicht. Da finde ich Marl nicht unbedingt attraktiver.

Wenn man genau hinschaut, sind einige Entscheidungen schon so deutlich, dass man die Saison beenden könnte und das Endergebnis stünde schon fest: Meister Bayern kann feiern! Nürnberg steigt ab, bekommt aber den Fairness-Preis. Braunschweig und Freiburg gehen in den Second-Hand-Shop eine Etage tiefer.

Ach so, ich muss Schluss machen. Die haben bei REAL heute Schweinefilet im Angebot und wenn Sie noch Hunger haben, empfehle ich den Stadtspiegel...

Somit verabschiede ich mich für das Jahr 2013. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen die Zeit ein wenig verkürzen konnte und ich Sie im nächsten Jahr wieder augenzwinkernd unterhalten darf.

Sollte ich jemanden zu Nahe getreten sein, dann sage ich laut SORRY! War nicht so „ernst“ gemeint.

Allen Lesern und Nichtlesern wünsche ich eine besinnliche Weihnacht, einen guten Rutsch und ein vor allem gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2014.
Ihr Holger Flossbach
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