Flossbachs Querpass: Schalke gehört bestraft - Medien-Hetze gegen Klopp

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Trainer Holger Flossbach kommentiert jede Woche exklusiv im Stadtspiegel und auf Lokalkompass den großen Fußball.
Zwei Aufreger gab es für mich am Samstag. Einmal das Auftreten von Potato-Paule Breitner. „Alle sind unfähig, dem FC Bayern Paroli zu bieten“, sagte er vollmundig in der bayrischen Hausapotheke „Sport1“. Ich glaube, der Kartoffel-Paul wird geschält zur Brechbohne.

Es bleibt doch nüchtern betrachtet dabei, dass man dem FCB den Erfolg mit einem faden Beigeschmack versalzen muss. Es wäre doch fatal zu glauben, dass der bajuwarische Fußball-Hochadel ohne kriminelle Energie so weit gekommen wäre. Immerhin schlummern beim FCB Schmuggler wie Rummeflieger, Brenner Breno, Scheckerbolz Uli, Grabscher Ribery und nicht zuletzt der Kaiser „Franzl“, dessen Immunität ihn schützt.. Also, Päule, safe your glass house…

Vor nicht allzu langer Zeit schlug das Herz des Fußballs im Pott. Jetzt sitzen wir mit Durchfall auf´m Pott.


Egal, auch wenn die (Ver-)Wundertüte BVB schwächelt, ein Aufreger des letzten Spieltag waren für mich die Medienberichte über Jürgen Klopp. Der FußballbeKLOPPte wurde in jedem Bericht seziert und charakterisiert. Fahl, frustriert, ratlos, die Hände knetend und der Stimme brüchig. Mein Gott, was ist da los? Nach neun Niederlagen sitzt der Kloppi nicht pfeifend, freudestrahlend und schnippisch in der PK. Verdammt, ist der krank? Nein, die Berichterstatter sind überfordert und vermitteln den Eindruck, als wenn sie vorher in einem Bestattungsunternehmen gearbeitet hätten.

Es bleibt doch dabei, es liegt nie und nimmer am Trainer in Dortmund.


Eher, dass man beim BVB den Abgang Lewandowski nicht verkraftet hat. Darüber hinaus ist Großkreutz anderweitig beschäftigt, ein Reus nicht zu ersetzen und das fehlende Selbstvertrauen ist vor dem eigenen und vor dem gegnerischen Tor unverkennbar.
Da wollte am Samstag einer dem Schalker Co-Trainer Sven Hübscher Feuer geben. Dabei ist der Nichtraucher. Nein, witzig ist das nicht.

Solch eine Körperverletzung gehört rigoros bestraft. Aber die zweite Halbzeit gegen Köln sollte auch bestraft werden.


Und zwar mit einem Spiel gegen Real Madrid. Prompt wurden die Spanier, gegen die die Blauen Anfang des Jahres 9:2 verloren haben, den Knappen in der CL zugelost. Finanzchef Peter Peters sagte: „Natürlich ist Real Favorit, aber Form schlägt Klasse“. Mein Freund Bernd meinte dazu: „Wie soll das gehen, wir haben weder Form, noch Klasse!“
Ja dann, ab nach Paderborn.
Ihr Holger Flossbach
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