Flossbachs Querpass: Schalker Jammerlappen

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Trainer Holger Flossbach kommentiert jede Woche auf launige Art den großen Fußball exklusiv im Stadtspiegel und auf Lokalkompass.
Pause vorbei, der Ball rollt ab Samstag wieder. Den freien Spieltag nutzten viele Bundesligavereine, um sich neu zu sortieren. Bayern machte einen Intelligenztest und sortierte Xherdan Shaqiri aus.
Der „schlaue Pep“ meint ganz einfach, dass dem Schweizer die Spiel-Intelligenz fehlt und er bei den hohen taktischen peppschen Anorderungen wie ein Ochs vorm Berg steht. Ich finde, ein vorschneller Entschluss, denn ab Januar gibt es doch Nachhilfe von Uli, dem Taktik-und Sparfuchs.
Der Gladbacher Kramer rechtfertigte tagelang seinen gefühlvollen Heber über seinen Sommer. Der Ball sprang oder war zu hart. Der Rasen war zu hoch und uneben. Das Tor zu groß, und er hatte keine gute Sicht. Na ja, das Lebbe geht weiter.
Neven Subotic vom BVB drehte einen Film. „Neven - Geschichte eines Comebacks“ heißt die Dokumentation, die neun Monate Leiden zusammengefasst. 65 Minuten Film. Darin wird bewiesen, dass man auch mit einem Kreuzband-Riss überleben kann. Trotz Gehstützen und fixierten Kniegelenk wird man satt. Starke Doku! Übrigens, einen Film von Holger Badstubers Leidenszeit gibt es leider nicht. Denn der hätte Überlänge.

In Schalke stirbt die Hoffnung zuletzt. Die Handschrift von Roberto di Matteo (RDM) soll dem Team Gemeinsamkeiten einhauchen. Das ist bitter nötig, denn in der Szene heißt es schon der „Turm zu Schalke“. Nicht zu Unrecht. Da sagte der Käpt‘n: „Wir sind nicht fit.“ Dann sagte der Außenverteidiger: „Ich bin fit.“ Später maulte der Leader: „Uns fehlt der Charakter.“ Aus dem Hinterhalt bellte der Youngster: „Wir haben Charakter und werden es allen zeigen.“ Laut röhrt der 6er: „Seit RDM hier ist, wissen wir, wer der Chef ist“, um seinen Torjäger zu hören: „Wir brauchen Männer!“

Kaum auszudenken, wenn es jetzt gegen heulende, hungrige Wölfe eine Niederlage gibt und dann gegen die Löwen von Chelsea das CL-Aus droht.

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Zum Ende der Heimfestspiele kommen dann die Mainzer Jecken, und wenn die singen und lachen, dann gibt es bei blau und weiß ein Schlachtfest.
Eine Nachricht hat mich bewegt. Sie hat aber mit Fußball wenig zu tun. So reingarnix. Aber der U2-Sänger Bono ist vom Fahrrad gefallen. Irre, alle Zeitungen ließen es sich nicht nehmen, um von diesem weltbewegenden Unglück zu berichten. Dass das Huhn von Opa Pritschikowski endlich ein Ei gelegt hat, oder sogar zwei, auf diesen Bericht warte ich vergeblich.
Schade! Ihr Holger Flossbach
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