Lotte schießt VfB Hüls ab - jetzt droht bei SF Siegen nächster Niederschlag

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Keine Schnitte gegen Lotte bekam Torjäger Christian Erwig (vorne), der allerdings in Siegen dringend zu alter Form finden muss.
Es gibt Tage, da wäre man lieber nicht aus den Federn gestiegen, sondern hätte sich irgendwo in die Ecke gestellt und gewartet, bis das Elend an einem vorbeizieht. So einen gebrauchten Tag erwischten die Jungs gegen Tabellenführer Spfr. Lotte. Solch ein Tag darf dem VfB Hüls allerdings beim SF Siegen nicht noch einmal unterkommen.

Denn nach dem 0:4 gegen den Liga-Primus wird es beängstigend eng im Kampf um den Regionalliga-Klassenerhalt. Entsprechend angefressen zeigte sich auch Trainer Martin Schmidt: „Nach diesem Auftritt erwarte ich in Siegen eine Reaktion von der Mannschaft.“

Und die darf nicht nur von kämpferischer Natur sein, sondern auch spielerisch muss die Werks-Elf einige Schüppen drauflegen. Denn gegen Lotte schauten die Rot-Weißen mit großen Augen zu wie die Gäste Fußball zelebrierten. Bereits zur Halbzeit war damit der Drops gelutscht, lag der VfB 0:2 (21., 40.) hoffnungslos hinten und brachte auch in Durchgang zwei kein Bein aufs eigene Kunstgrün. Die Quittung: In der 61. und 85. Minute schenkte der Tabellenführer zum 4:0-Kantersieg nach.

Eine schmerzliche Erfahrung insbesondere für den Hülser Coach, der nach den letzten sehenswerten Auftritten seiner Mannschaft glaubte, dass sie durchaus die Möglichkeiten besitze, allen Teams der Regionalliga Paroli zu bieten.
Dass sich ihr Übungsleiter nicht restlos getäuscht hat, müssen seine Jungs dringend in Siegen bestätigen. Ansonsten rast der Fahrstuhl weiter ungebremst gen Abstieg - und die Rettungsanker gehen langsam aus.

Unter der Woche testete der VfB gegen Landesligist SV Dorsten-Hardt und polierte mit einem 7:1-Sieg ein wenig das Selbstvertrauen.
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