Mehr Fleisch für Schalke, mehr Geld für den BVB - Flossbachs Querpass

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Trainer Holger Flossbach kommentiert exklusiv im Stadtspiegel und auf Lokalkompass den großen Fußball.
Verdammt, das war eng! Der FC Bayern München ist nur ganz knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Zwar gewannen die roten Heuschrecken in Gelsenkirchen 3:1 und sind schon Meister, ehe die Meisterschaft angefangen hat, aber der 1. FC Köln gewann AufSchalke 3:0. Das muss peppig aufgearbeitet werden.

Es gab aber auch einmal andere Zeiten. Mit Magath fuhr ich in das Tal der sitzendenden Steuerhüpfer und sah dort im Pokal den FC Schalke 04 1:0 gewinnen. Davon sind die Blauen so weit weg wie der Horst Heldt von einer Rückkehr nach Stuttgart. Dabei wollen die Fans die dicke Rippe Tönnies loswerden. Das verstehe ich nicht. Hat er die Spieler geholt? Hat er die Trainer verpflichtet? Hat er die Spieler verkauft? Ich behaupte, NEIN! Und wenn das so wäre, dann hätte S04 einen gaaanz schwachen Manager und bräuchte dennoch einen Neuen.
Blauweiß braucht unbedingt einen kompetenten Manager und da ist Christian Heidel die richtige, die perfekte Wahl, und ich halte jede Wette, dass dann aus Tönnies-Bockwürstchen und Schweinebäuchen wieder Blutwürstchen und Filetspitzen werden.
Stimmt das? Der Thomas Strunz meinte am Montag in der Spieltags-Analyse, dass der FC Schalke 04 mit Benny Höwedes 67 Tore kassiert hat, und wenn der Käpt’n Blaubenny nicht gespielt hat, bei der gleichen Anzahl der Spiele, nur 26 Bälle aus dem Netz holen musste. Das muss auch analysiert werden.

Matz, Maske auf und Klopp-Gesicht machen


Ist das witzig. Da stehen die Dortmunder auf Platz zwei und der Hummels hat Ärger. Da spielt der beste Innenverteidiger Deutschlands (neben Grashüpfer Boateng) eine eher bescheidene Saison, äußert sich verantwortungsvoll als Leader und alles was er sagt, ist verkehrt. Jetzt sagt er nix und was ist es? Richtig, es ist verkehrt. Ein Rat von mir: Mats, Maske auf, Klopp-Gesicht und Watzke-Kommentare. Dann klappt es auch wieder mit der Abwehr.

VfB Hüls: Ran an den BVB-Speck


Der BVB hat ein tolles Geschäftsjahr hinter sich. Der Tabellenzweite hatte in 2014/2015 ein Umsatz von 276 Millionen Euro sowie einem Gewinn von 5,5 Millionen Euro (v)erwirtschaftet. Die Watzke-Blasen sind somit schuldenfrei und verfügen über ein Eigenkapital von insgesamt 324 Millionen Euro. Da kann man doch von Evonik wieder mehr Engagement im Amateurfußball erwarten. VfB Hüls, los ran an den BVB-Speck. Ach ja, schade VfB, die Aktionäre bekommen ja 5 ct. pro Aktie an Dividende.
Die Revierbuben sind Sonntag gemeinsam um 15.30 Uhr dranne…
Die in Hamburg versenkte gelbschwarze Barkasse wird dann gegen die Stuttgarter Nussschale gewinnen. Gleichzeitig löschen die Blauen bei den Instantbrüdern in Leverkusen den Flächenbrand.
Und Ihnen, liebe Leser, wünsche ich unterhaltsame Spiele und einen schönen ersten Advent, Ihr Holger Flossbach
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