Schalke verpilzt - Niersbach ist ein Bauernopfer: Flossbachs Querpass

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Trainer Holger Flossbach kommentiert auf launige Weise auf Lokalkompass und im Stadtspiegel den großen Fußball.
Es gibt immer noch einige Schalke-Fans, die nicht verstehen warum Hörstchen Heldt bei Schalke den Barhocker räumen muss. Das Derby war doch auch ein Beweis seiner Demission und keiner sagt es. Ich verstehe das nicht. Im Derby gegen die biederen Gelbkappen waren die blauweißen Pfifferlinge chancenlos… Von Beginn an.

Machen Sie sich einmal die Mühe und vergleichen Sie die Spieler in ihren Positionen und ihren individuellen Stärken. 9:2 geht es für die gelben Stammpilze aus. Gerade einmal Fährmann (und mit viel Wohlwollen Matip) sind konkurrenzfähig. Sane kommt noch... Aber der Rest der Bande kann mit dem BVB-Sortiment nicht mithalten.
Und, wer hat die Fliegenpilze wie Riether, Caicara, di Santos und Höjbjerg geholt?
Wer hat die Trüffel Farfan und Raul weggejagt und hält dafür Stinkmorcheln wie Boateng, Santana und Sam im Freigehege? Irre! Wach werden, noch einmal dem Fleischwolf vertrauen, sich auf Heidel freuen und hoffen, dass wir die Saison in der Pilzzucht überstehen!
Sie sind einsam, aber langsamer. Der BVB isoliert sich in der Liga. Ganze Neune beträgt der Punkt-Abstand zu Platz drei. Da München nicht mehr interessant ist, spielen die Bierstädter in einer eigenen Liga. Da tuchelt sich etwas zusammen, was zusammen gehört. Und wer weiß, vielleicht kommt noch einmal eine Zeit und der gelben Gefahr wird der rote Teppich ausgelegt.

Bayern bevorzugt, da schnurrt der Kalle


In München hat eine Rolex wieder einmal seinen Besitzer gewechselt. Ich weiß es nicht, aber zu vermuten ist es. Wenn ein Linienrichter einer Klassemannschaft wie den Bayern noch drei erkennbare Vorteile verschafft, dann schnurrt der Kalle. Die Abseitsentscheidungen zu Ungunsten Stuttgarts waren sicherlich nicht spielentscheidend, aber eine Rolex wert.
Ob er recht hat oder nicht, sagt ihm irgendwann das Licht. Denn Licht muss in die Dunkelheit, die über dem deutschen Fußball liegt. Jetzt, nachdem der Wolle Niersbach zurückgetreten ist und meiner Meinung nach zum Bauernopfer wurde, muss man ins Wespennest.

Gib mir ein Ja! Ich geb Dir einen Scheck!


Die Kaiser-Wespe ist eh im Exil. Da passiert nichts. Vermutlich hat er ein paar Mal zugestochen und Völkerverständigung betrieben. Gib mir ein Ja! Ich geb Dir einen Scheck! Der Franzl halt... Ich mag ihn dennoch, denn ich kann es mir nicht verkneifen und sage es ohne Schüttelfrost. Die WM war eine Show. Die WM war einfach genial! Am Ende wurde es für einen vergleichbaren kleinen Euro eine geile Präsentation einer Nation, die sich als friedlicher und freundlicher Gastgeber präsentierte.
Wir, die Deutschen, wir konnten uns unbeschwert und freundlich begeisternd zeigen. Wir waren gastfreundlich und perfekt organisiert. Die WM 2006 war ein perfektes Konjunkturprogramm. Und ist einer von Ihnen, liebe Leser, davon überzeugt, dass die Vergaben der Weltmeisterschaften in Katar oder in Russland ohne Money(pulation) abgelaufen sind?
Zu guter Letzt gebe ich noch einmal zu bedenken, dass es im Hoeneß-Fall irgendwie recht dunkel geblieben ist.
Darum jetzt aber, Licht aus!
Ihr Holger Flossbach (mit ner Taschenlampe unterwegs Pilze suchen)
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Annegret Freiberger aus Menden (Sauerland) | 11.11.2015 | 14:33  
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