Schlag den Effe - Fußball braucht Typen! - Flossbachs Querpass

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Trainer Holger Flossbach kommentiert exklusiv auf lokalkompass.de und im Stadtspiegel jede Woche den großen Fußball.
Bundesligapause vorbei. Ich brauche aber eine Pause von der Pause. Löws JOGIretten spielten wie ein Orchester ohne Tambourmajor. Pass-Operetten bis zum Dirigentenpult, Arien ohne Ton und Trompeten-Solis mit falschen Tönen.

Die "Nati", so ideenlos wird die Nationalmannschaft von Deutschland genannt. Frankreichs Zocker heißen „Les Bleus“ oder „L’Équipe tricolore“ , unser Nachbar Holland ärgert sich momentan über seine „Elftal“, die Brasilianer feuern ihre „Seleção“ an, die Italiener nennt man „Squadra Azzurra“, Englands Team heißt Three Lions“…und unsere Truppe nennt man "Nati". Nicht Eagles, Maulwürfe oder Jogibären, nein Nati. Das ist schrecklich und hat so etwas wie NATO, bestenfalls „Pakt der Entschlossenheit“.
Aber, ganz egal wie unsere Truppe heißt und beißt: Wir werden die EM rocken. Auf dem Platz werden die JOGIretten am 10.07.2016 nach Lutetia ziehen und unsere Musiker, wie die Sportfreunde Lauter oder Stiller, werden Troubardix nacheifern. Ich freue mich schon auf eine tolle Zeit im Juni/Juli des nächsten Jahres.

Schwarzgelbe Zecken saugen in Mainz 3 Punkte ein


Im Mainz wird über Tuchel getuschelt. Da spürt man, dass das Tuch zwischen dem Mainzer Präsi Strutz und dem BVB-Trainer Tuchel zerschnitten ist. TT ist aber auch nicht der Sankt Martin aus Dortmund. Darum bin ich überzeugt, dass Tuchel auch die Punkte nicht teilen wird und die gelbschwarzen Zecken sich am Freitag in Mainz drei Punkte einsaugen.
Das wird für Gladbach im Topspiel gegen die SG Eintracht Adler Frankfurt richtungsweisend. Noch ein Sieg und man spielt wieder im Second League Shop. Second League nur alleine deswegen, weil die Bajuwaren alles überragen und in ihrer First League als nächsten Gegner die Bremer zu Stadtmusikanten degradieren.

Hertha-Berliner sind keine Teddybären


Schalke muss die überraschend starken Berliner Bären verspeisen. Von wegen Teddybären, mit Tatzen und Krallen werden sie verhindern, dass die Knappen sie aus der Halle knallen. Nach der Kölner Schmähung werden die Königsblauen eine Kohlenschippe drauflegen müssen, um die Punkte auf Halde zu bringen.

Effenberg-Show ist eröffnet


Und dann war da noch der Stefan. Nicht der Stefan Raab, nein, der hört ja auf. Der Stefan Effenberg. Der fängt an. Bei Paderborn. Frei nach dem Stefan-Motto: „Schlag den Effe!“ Er traut sich also in und an die Pader. Das wird ein Spektakel, denn Effe ist bekannt für Ehrlichkeit und gute Sprüche. Zum Beispiel so einer: "Die meisten Spieler sehen ihren Job so: 90 Minuten Fußball, nach Hause fahren - mehr interessiert die nicht. Für mich bedeutet dieser Beruf mehr. Es gehört viel mehr Show dazu, es muss Leben in die Bude. Die Fans wollen Typen und gute Unterhaltung."
Eben. Let the Show begin, Effe.
Ihr Holger Flossbach
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