Selbstsicherheitstraining für Kinder an der Overbergschule

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Projekt „Keine Gewalt gegen Kinder“ an der OGS der Overbergschule.


Sich selbst wahrnehmen, dem eigenen „Bauchgefühl“ vertrauen und sich gegen Übergriffe behaupten und verteidigen lernen waren Ziele des Selbstsicherheitstrainings für Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren, das in den letzten Wochen an der OGS der Overbergschule in Alt-Marl durchgeführt wurde.
Da sich Kinder aufgrund ihrer noch schwachen Physis nur schwer gegen Angriffe von Jugendlichen und Erwachsenen verteidigen können, bietet das Projekt Kindern die Möglichkeit, Gefahren zu erkennen und zu handeln, bevor es zu Gewalttaten kommt. In Absprache mit Uli Häring vom Marler Jugendbüro wurde im Rahmen des Präventions- und Handlungskonzeptes ein diesbezüglicher Trainingsplan mit den Trainern Jörg und Doris Kerschek sowie Anja Altkemper-Paulsen und Yvonne Mende erarbeitet.
Die konzeptionelle Umsetzung fand an 3 Wochenenden (insgesamt 10 Stunden) an der OGS der Overbergschule in Alt-Marl statt. Neben den beiden Trainern wurden die Stunden von Erziehern der OGS begleitet. Die Resonanz war groß: Am ersten Trainingstag fanden sich 20 Kinder mit ihren Eltern zur Einweisung in der Sporthalle der Overbergschule ein. Ganz wichtig - so Doris Kerschek - ist die konzeptionelle Einbindung der Eltern. Verhaltensstrategien müssen von den Eltern getragen werden und so in den normalen Alltag integriert werden. Nur so lässt sich eine Nachhaltigkeit der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten erzielen.
Durch die spielerische Heranführung an problematische Themen in Theorie und Praxis konnten die Kinder angstfrei richtiges Verhalten in schwierigen Situationen erlernen.
Hierzu Frau Ludwig (Erzieherin an der OGS):“ Mir hat das Training sehr gut gefallen. Die gelungene Mischung aus Theorie und Praxis ließ keine Langeweile aufkommen. Das Training schien den Kindern viel Spaß zu machen, denn die zu vermittelnden Inhalte waren kindgerecht aufgearbeitet und wurden von den Trainern gut vermittelt.“
Am letzten Trainingstag wurden die erlernten Techniken einerseits intensiv wiederholt und andererseits im Rahmen eines sog. Live-Trainings verfestigt. Hierzu mussten die Kinder, natürlich unter Aufsicht der Trainer, einen Parcours bewältigen. Hier wurden die erlernten Techniken noch einmal auf ihre Praxistauglichkeit getestet. „Die Kinder konnten die erlernten Verhaltensweisen großartig umsetzen. Da der Parcours auf Video aufgezeichnet wurde, konnte der Trainingserfolg auch gleich den Eltern und Kindern in der anschließenden Nachbesprechung veranschaulicht werden. Allerdings ist ein weiteres Üben der erworbenen Verhaltensweisen, auch im Alltag mit den Eltern, unerlässlich“, so Doris Kerschek.
Interessierte Schulen können weiter Informationen zum Selbstsicherheitskurs für Kinder beim ESM-Jugendbüro, Ansprechpartner Uli Häring, 02365-8090570 oder unter www.dont-get-hurt.de erhalten.
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