TSV Marl-Hüls muss schon heute gegen SpVg Hamm ran

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Nach einigen Abstürzen möchten David Szudy (li.) und seine Hülser Mannschaftskollegen gegen die SpVg Hamm wieder zum Höhenflug ansetzen.
Marl: Loekamp-Stadion |

Der TSV Marl-Hüls droht völlig aus der Spur zu fliegen. Möglicherweise auch, weil der Vorstand dem Team vor einigen Wochen die Motivation geraubt hat. Grund: Das beschlossene Aus für den möglichen Regionalliga-Aufstieg.

Zwar lief schon vorher wenig für die Jungs von Michael Schrank auf den Grünflächen der Oberliga, doch nach der offiziellen Verkündung, keinen Antrag für die vierthöchste Fußballklasse zu stellen, entpuppt sich die runde Lederkugel als Clubfeind Nummer eins. Klartext: Nichts geht mehr - und schon gar nicht auf fremden Terrain.

Damit keimt aber zumindest für den Auftrag am heutigen Freitag (19.30) etwas Hoffnung. Denn die zuletzt arg gebeutelten heimischen Kicker dürfen gegen die SpVg Hamm wieder vor den eigenen Fans aufspielen. Und dort blitzt ab und an das mehr als ansprechende Potenzial der Mannschaft auf, die einst auszog, um anderen das Fürchten zu lernen. Nur, wie in Ennepetal, vergaß sie auswärts zu oft ihr einst Angst einflößendes Offensiv-Spektakel zu zünden.

Spielwitz gleich Fehlanzeige, Leidenschaft gleich null. Entsprechend reichte in Ennepetal auch ein Treffer aus der 39. Minute vom ehemaligen Angreifer des VfB Hüls, Marc Schröter, um die Partie zu entscheiden. Denn Gegenwehr zeigte der TSV gerade mal im Ansatz.

Solch ein Trauerspiel möchte Trainer Michael Schrank den Anhängern am Loekamp heute möglichst ersparen. Doch momentan sind seine Auserwählten die „Uneinschätzbaren“. Oft ein Flop, manchmal aber auch top.
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