TSV Marl-Hüls plant gegen Schlusslicht FC Gütersloh nächsten Streich - Bildergalerie vom Erkenschwick-Spiel

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Augen zu und durch: In Erkenschwick sah es zwar bei Nico Hoffmann (z.v.re.) und seine TSV-Teamkollegen in der ersten Halbzeit nach ein wenig Blindflug aus, doch am Sonntag gegen Gütersloh sollen drei Zähler her. Foto: ST
Marl: Loekamp-Stadion |

Langsam setzt der TSV Marl-Hüls vom Trab in den Galopp um, allerdings kommt er dabei noch nicht ganz fehlerfrei in die Gangart. Das soll sich aber von Woche zu Woche verbessern, so dass der Club am Sonntag (15 Uhr) beim nächsten Punkterennen gegen den FC Gütersloh die Nase eindeutig vorne hat.

Davon ist auch Trainer Michael Schrank überzeugt, wenngleich er nach dem 1:1 im Oberliga-Derby bei der Spvgg. Erkenschwick weiß, dass nicht alles nach Plan lief: „Wir haben noch jede Menge Luft nach oben.“ Das offenbarte insbesondere Durchgang eins am Stimberg, als der Gastgeber eindrucksvoll das Spiel in die Hand nahm, mit 1:0 (20. Minute) in Front zog und der TSV förmlich aus dem Nichts durch Dario Gedenk im Gegenzug den 1:1-Ausgleich (21.) markierte. Zwar drehten die Gäste die Partie nach der Halbzeit - jedoch nur in punkto Kräfteverhältnis, Zählbares sprang nichts heraus.

Das soll, vielmehr muss beim zweiten Heimauftritt allerdings ganz anders werden. Denn mit Gütersloh reist das Fehlstart-Team schlechthin ins Loekamp-Stadion an. Die einzige Mannschaft, die noch keinen einzigen Punkt auf der Habenseite verbuchen kann. Außerdem schepperte es bereits sechs Mal zwischen den Pfosten der Ostwestfalen, die einen mageren Treffer dagegenzusetzen haben.

Doch die Aufgabe wird für die Hülser durch den Pleitenstart der Gäste nicht einfacher, denn das Schlusslicht wird alles daran setzen, um den Negativtrend zu stoppen. „Es ist vielleicht nicht der idealste Fall auf Gütersloh zu treffen, doch wir nehmen es wie es kommt“, zeigt sich der TSV-Coach zuversichtlich: „Ich weiß, was meine Jungs können.“

Wichtig ist allerdings, dass sie auch ihre Qualität aufs Grün bringen. Und das dürfte derzeit nicht so einfach sein. Denn mit fünf Neuen in der Startelf gegen Erkenschwick müssen die Zahnräder im Spielaufbau erst zusammenfinden, um blind ineinander greifen zu können.

Michael Schrank wird auf jeden Fall daran schleifen, damit sie sich nicht gegen Gütersloh verkeilen und letztlich ein Totalschaden droht.
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