TSV Marl-Hüls will beim SuS Stadtlohn die Tabellenspitze verteidigen - Bildergalerie vom Paderborn-Spiel

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Ausgehebelt haben Niklas Baf (w.Tr.) und seine TSV-Teamkollegen Paderborn. Das soll in Stadtlohn ähnlich ablaufen.

Die jugendliche Leichtigkeit des Seins ist derzeit Trumpf in der Oberliga. Das talentierte „Perspektiv-Team“ des TSV Marl-Hüls steckt jeden Rückschlag unbeeindruckt weg und schlägt erstarkt zurück: 7:1 gegen Paderborn II, die Tabellenspitze zurückerobert - und die nächste Reise zum SuS Stadtlohn verspricht ebenfalls reiche Beute.

Denn die Ostwestfalen irren in den Kellergewölben der Liga herum und zählen momentan zu den potenziellen Opfer-Teams. Allein, davon will TSV-Coach Michael Schrank nichts wissen: „Jeder meint, dass Spiel muss man gewinnen. Aber den Stadtlohnern steht das Wasser bis zum Hals, die kämpfen ums sportliche Überleben. Da kann man sich ausmalen, welchen heißen Tanz die uns liefern.“

Weise Worte, allerdings wählte Schrank auch eine ähnliche Formulierung vor dem Paderborn-Spiel - und seine Mannschaft düpierte den Tabellenvorletzten nach allen Regeln der Fußballkunst. Doch genau dieser 7:1-Hochglanzsieg birgt Gefahr für die unerfahrenen Stiefelträger vom Loekamp, die jetzt keinesfalls überheblich in solchen Partien auftreten dürfen. Ansonsten könnte von der Tabellenspitze ein tiefer Sturz drohen. Das weiß auch der TSV-Trainer und versucht, seine jungen Wilden zu zügeln und sie auf dem Boden zu halten.

Wenngleich Michael Schrank mächtig stolz auf seine „Milchbart-Truppe“ ist. „Ich habe richtig Spaß an den Jungs. Sie sind fleißig, wollen lernen und setzen Sachen schnell um“, schwärmt er, fügt aber sogleich mit einem Blick auf die laufende Saison hinzu: „Unser Anspruch ist es erst einmal, guten, sehenswerten Fußball zu zeigen. Ob das aber im Moment schon reicht, um weiter oben mitzumischen, müssen wir abwarten.“

Beim letzten Heimspiel gegen Paderborn langte es allemal. Denn Michael Smykacz und Egzon Kadrija unterstrichen jeweils per Doppelpack unmissverständlich die TSV-Ambitionen, Frederic Engbert, Sebastian Westerhoff und David Sdzuy setzen unter diese ebenfalls ihren Tor-Stempel.

Die nächste Möglichkeit hehre Ziele ohne viele Worte zu formulieren, bietet sich am Sonntag (15 Uhr). Mal schauen, welche fußballerischen Argumente die Blau-Weißen in Stadtlohn vorbringen können.
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