Die Blüten im Obstbaummuseum sind prächtig anzusehen

Der Vorsitzende des Heimatvereins, Hubert Schulte-Kemper, begrüßt die Gäste | Foto: Manfred Vorholt
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  • Der Vorsitzende des Heimatvereins, Hubert Schulte-Kemper, begrüßt die Gäste
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In diesen Tagen steht das Obstbaummuseum am Weierbach in voller Blüte. Ein guter Grund für die Heimatfreunde, zum ersten Blütenfest einzuladen. Im Vorfeld hatten die Mauerspechte mit der Pflege der Bäume und dem Aufstellen von fünf neuen Bänken alle Hände voll zu tun. Die Paten und Gäste konnten die neu aufgestellten fünf Ruhebänke ausprobieren.

Erstes Blütenfest am Weierbach
In den vergangenen Wochen haben die Mauerspechte das Gelände am Weierbach auf Vordermann gebracht. Die Bäume wurden für diese Saison hergerichtet und fünf solide Ruhebänke im Museum aufgebaut. Die Bänke sind Spenden von Freunden des Obstbaummuseums. Die Freude über die Bänke, die Bäume und deren Entwicklung ist groß – so groß, dass man sie gern mit den Baumpaten und Freunden des Heimatvereins teilen wollte. So lud der Vorsitzende des Heimatvereins, Hubert Schulte-Kemper, zum ersten Blütenfest ins Obstbaummuseum ein. Die zahlreich erschienenen Paten bestaunten ihre Bäume und konnten sich auf einem Rundgang an den vielen Blüten der Bäume gar nicht satt sehen – und sich vielleicht schon ein wenig auf eine gute Ernte im Herbst freuen.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden trug Helga Ahlert ein Frühlingsgedicht von Heinrich Heine vor. Brigitte Vorholt verwöhnte die Gäste mit allerlei kleinen Köstlichkeiten und der stellvertretende Vorsitzende Andreas Voss servierte Leckeres vom Grill. Bei kühlen Getränken und munteren Gesprächen rund um das Thema Obstbaummuseum verging die Zeit auf den neu aufgestellten Bänken wie im Flug.

Bienenmusik zum Fest
Für die Musik zum Blütenfest sorgten Unmengen geflügelter Heimatverein-Mitglieder: Die Bienen hielt es nicht in ihren Stöcken, das schöne Wetter und der reich gedeckte Blütenteppich luden sie zu vielen Sammelflügen ein. Es summte und brummte in den 103 Obstbäumen am Weierbach. In den Blüten der Bäume tummelten sich die Bienen zu Tausenden. Nachdem im vergangenen Jahr drei Bienenvölker für üppige Fruchtbarkeit in den Obstbäumen in der näheren und weiteren Umgebung gesorgt haben, kamen in diesem Frühling weitere zwei Völker hinzu.

Die Heimatverein-Bienen retten den Apfelbaum von Fritz Schröer vor der Säge
Der Fleiß der Bienen hat dem Apfelbaum im Garten von Friedrich Schröer das Leben gerettet. Nachdem der Apfelbaum schon mehrere Jahre so gut wie nie getragen hatte, wollte Fritz Schröer im Herbst vergangenen Jahres die Säge an den Baum legen. Doch die Überraschung war groß, als der Baum nicht nur üppig Blüten trug, sondern sich seine Äste im Sommer unter der Last von Unmengen an Äpfeln bogen. Dies sei – und davon lässt er sich nicht abbringen – einzig das Verdienst der Bienen, die vom Weierbach bis zur Schillerstraße geflogen seien, um seine Apfelblüten zu bestäuben. Wolfgang Fuchs, der Imker im Heimatverein, stimmt dem zu: Von den Bienen im Obstbaummuseum profitieren alle Obstbaumbesitzer im Stadtteil, denn die Bienen schwärmen auf der Suche nach Futterplätzen aus und können ihren Mitbewohnern im Stock auch mitteilen, wo es etwas zu holen gibt. Nachdem die Bienen in diesem Jahr noch Verstärkung bekommen haben, wird die Fruchtbarkeit rund um das Museum noch weiter zunehmen, davon sind die Heimatfreunde fest überzeugt.

Autor:

Peter Hofmann aus Marl

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