Blinde Schmusekatze ist unfassbar traurig - nach Tod des Besitzers leidet Garfield im Heim

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Er ist extrem menschenbezogen, aber total verunsichert: Garfield kommt im Tierheim gar nicht zurecht. (Foto: ST)

Einsamkeit im Alter begegnen Menschen nicht selten mit der Anschaffung eines Tieres und es entsteht eine sehr enge Bindung. Was aber, wenn der Mensch stirbt? Nicht selten bleibt dann ein unversorgtes, oft älteres Tier zurück und für den Vierbeiner bricht eine ganze Welt zusammen. So ist es auch Garfield ergangen, als er Mitte Januar 2017 von besorgten Nachbarn im Tierheim Marl abgegeben wurde.


Der zirka zwölfjährige, kastrierte Kater ist unfassbar traurig über den Tod seines zweibeinigen Vertrauten und findet sich im Tierheimalltag kaum zurecht. Garfield ist blind, das haben Untersuchungen durch einen Augenspezialisten bestätigt. Auch wenn sich die Mitarbeiter rührend um ihn kümmern und Garfield diese persönliche Betreuung annimmt, verunsichern ihn die fremden Gerüche, die Geräusche, die so ein Tierheimalltag mit sich bringt.

Garfield genießt jede Form der Aufmerksamkeit

Garfield ist bei all der Unsicherheit aber sehr lieb und braucht Zeit, um mit einer neuen Situation zurechtzukommen. Er zeigt sich im Tierheim mittlerweile als verschmuster und sehr menschenbezogener Kater, der jede Form der Aufmerksamkeit genießt.

Gesucht wird ein ruhiges Zuhause mit verständnisvollen Menschen, die viel mit ihm sprechen und ihm zeigen, dass alles wieder gut wird. Freigang ist natürlich kein Thema für eine blinde Samtpfote, aber ein gesicherter Balkon, auf dem man sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen kann, wäre toll - natürlich nicht Bedingung.

Mehr Infos zum traurigen Garfield gibt‘s unter 02365/21942.
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Monika Wübbe aus Marl | 03.03.2017 | 12:50  
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