Ran ans Guido-Heilandbad: Viele Hände, schnelles Ende

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Vor dem Freibadvergnügen muss das Guido geschrubbt werden. Also, nichts wie hin und Ärmel aufkrempeln.
Marl: Guido-Heiland-Bad |

Als Hintergrundmusik läuft ein Mix aus Stimmengewirr und Wasserspielen, für die feine Nase liegt ein zarter Duft von Sonnenmilch in der Luft und auf die Augen gibt‘s den prallen Feuerball.



Ein Sommer-Sinnesrausch, den es in Alt-Marl eigentlich seit über 20 Jahren nicht mehr geben dürfte. Doch das Guido-Heilandbad lebt - trotz fataler politischer Entscheidungen in den 90ern. Dank engagierter Menschen, die ein Herzstück der Gemeinde nicht verotten lassen wollten, planschen auch in diesem Jahr wieder ab dem 1. Mai kleine und große Wasserratten in den Schwimmbecken am Volkspark.

Volksbadverein braucht am 18. April Hilfe beim Groß-Reinemachen


Doch bis zum ersten Sprung ins erfrischende Nass, gibt‘s noch jede Menge zu tun. Und dass, obwohl Mitglieder und Sympatiesanten des Volksbad-Vereins schon seit Jahresbeginn zu Werk- und Putzzeug greifen. Denn das Bad schläft nie, die Badwächter auch nicht.

Jetzt stehen allerdings die finalen Meter vor dem Saisonstart an - und die haben‘s wie immer in sich. Klartext: Der Verein braucht Hilfe, hofft auf Unterstützung bei seiner großen Werkel- wie Reinemach-Aktion am Samstag, 18. April. Von 11 bis 15 Uhr kann sich jeder seinen Fähigkeiten entsprechend im Heilandbad einbringen.
Und da nicht nur die Liebe, sondern auch die Arbeitsmoral durch den Magen geht, sorgen die Verantwortlichen für genügend Speis und Trank.

Arbeitsmoral geht durch den Magen - deshalb gibt's für alle Speis und Trank


Vorweg schon mal ein paar anstehende Arbeitshäppchen zur allgemeinen Vorfreude: Schilder reinigen und eventuell erneuern, Fliesenreparaturen an beiden Becken, Fahnenmasten streichen, Beachareal anlegen, Beleuchtung überarbeiten, Baumschnitt, Wartung bei Schlösser und Türen, Sandbefüllung der Beach-Volleyballanlage, Splitt für den Bouleplatz und einiges andere mehr.

Also, ran an die Schüppen und rein ins Guido! Denn bei diesem Projekt helfen die Marler sich selbst. Das weiß auch Ludger Baumann vom Volksbadverein, der trefflich erklärt: „Hier wird von Bürgern für Bürger etwas gemacht.“
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