"Agentin Schlaumeise" auf den Spuren der "Energie"

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Eine "energetische Stadtrallye" mit den Stadtwerken Menden stand im Mittelpunkt des zweiten Tages unserer gemeinsamen Aktion.
„Wo gibt es überall im Stadtgebiet Energie?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt der nächsten beiden Schulstunden.



Bei „Agentin Schlaumeise“ vermitteln Fachleute der Stadtwerke Menden der Klasse 7 der Mendener Gesamtschule interessante Infos rund ums Thema „Energie“. Das Ganze wird von der Stadtspiegel-Redaktion ausführlich in Wort und Bild begleitet. Und zusätzlich zur Printausgabe gibt es auf Lokalkompass.de dazu jedesmal Bildergalerien.

Einblick in
die Schaltzentrale

Die Stadtrallye startete an der 10 kV-Schaltzentrale der Stadtwerke an der Balver Straße.
Wohl fast jeder kennt das immer wieder neu hübsch bemalte Häuschen - doch kaum ein Fremder hat es bislang von innen gesehen.
Netzmeister Jochen Mertin hatte dort schon alles für eine Besichtigung vorbereitet, als Stadtwerke-Referentin Elisabeth Niebecker-Fuhrmann und Simon Linke, der Klassenlehrer der 7.4, mit den fast 30 Jungen und Mädchen eintrafen.
Ganz unbedarft waren die Schüler bei diesem Thema nicht, denn einige hatten im letzten Schuljahr bereits an Projektwochen zum Thema „Energie“ teilgenommen. Unter anderem hatten sie die Ruhr mit Kanus erkundet und eine Betriebsorientierung bei ECO Schulte mitgemacht.
Doch das hier war etwas gänzlich anderes. Eine Zentrale, von der aus ganze Straßenzüge energetisch kontrolliert werden können, sieht man nicht alle Tage.
Nach diesen „starken“ Eindrücken war die nächste Station der „Energie-Rallye“ eher „schwach“: Die Jungen und Mädchen erfuhren an einer Telefonzelle in der Mendener Fußgängerzone, dass diese Geräte heutzutage nicht mehr extra mit Strom versorgt werden, sondern der Strom - 60 Volt - über das normale Telefonkabel kommt.
Nur wenige Meter entfernt machten danach einige der Schüler in der Filiale der Bäckerei Niehaves Kurzinterviews zum Thema „Energie“.


Hotspot:
Handys im Schulunterricht

Unter dem Zeltdach am Neuen Rathaus konnten die Jungen und Mädchen im Anschluss ihrer Begeisterung freien Lauf lassen und ihre Handys zücken - und das mitten im Schulunterricht.
Dort erklärten nämlich Elisabeth Niebecker-Fuhrmann und Jochen Mertin den Hotspot: Jeder, der möchte, kann sich hier jeden Tag für 30 Minuten kostenlos ins Internet einklinken.
„Eine tolle Sache“ waren sich alle einig. Auch wenn Lehrer Simon Linke meinte: „Deutschland hinkt beim Angebot von Hotspots ein wenig hinterher.“

Bereitschaftsdienst
sorgt ständig für Strom

Jochen Mertin vermittelte sein Wissen spannend und interessant, so dass die Schülerinnen und Schüler einiges in ihren Notizblock notieren konnten. Sie erfuhren auch, dass ein permanenter Bereitschaftsdienst dafür sorgt, dass der Strom immer in Privathäuser oder Firmen geliefert wird. Oder bei Störungen diese sofort behoben werden.
„Da trifft es auch den einen oder andern schon mal an Heiligabend sowie Silvester“, schmunzelt der Netzmeister, der schon 25 Jahre „dabei“ ist. Manchen trifft es auch hart, wenn er bei Fußball-Übertragungen im Fernsehen seinen Dienst versehen muss. Aber „was muss, das muss“.
Beim Eintritt in die kV-Schaltzentrale gab es vorweg erst einmal eine Warnung. „Nichts anfassen, am besten Hände in die Taschen“, hob Elisabeth Niebecker-Fuhrmann warnend den Zeigefinger. Allerdings mit einem Schmunzeln, denn wie sollten sich die Schüler denn da Notizen machen?
Auch zur Versorgung der Straßen mit den Laternen gab es anschauliche Information. „Über Dämmerungsschalter werden die Lampen geschaltet“, teilte der Fachmann mit. „Denn es kann durchaus sein , dass in Lendringsen ein Gewitter für Dunkelheit sorgt, während in Bösperde die Sonne scheint.“

Viele Fotos zum ersten "Schlaumeise"-Aktionstag finden Sie hier.

Und nachfolgend finden Sie die aktuellen zu diesem Artikel.
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