Amoklauf war Fehlalarm / Update der Polizei Dortmund

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Menden. Der Amoklauf, der Menden seit gut anderthalb Stunden in Atem gehalten hat, hat sich - wie inzwischen von mehreren Stellen bestätigt wurde - als Fehlalarm herausgestellt.

Angeblich hatte es einen - zeitweise war auch von zwei - bewaffneten Amokläufer(n) am Hönneberufskolleg gegeben. Die Schüler waren aufgefordert worden, sich in ihren Klassenzimmern einzuschließen.
Aufgrund der zahlreichen - sich häufig stark widersprechenden - Meldungen in Online- und Socialmedia-Plattformen herrschte große Unsicherheit in der Bevölkerung. Als erstes hatte die Bezirsregierung Arnsberg via Twitter Entwarnung gegeben und den Großeinsatz einen Fehlalarm genannt und sich bei allen Einsatzkräften für die Unterstützung bedankt.
In dieser Minute kreist allerdings immer noch ein Überwachungshubschrauber über Menden.

Update 1:
Die Polizei Dortmund berichtet auf ihrem Presseportal:


Dortmund (ots). Gegen 11.09 Uhr erreichte die Polizei die Alarmauslösung aus der Berufsschule in Menden. Zunächst muss immer von der Ernsthaftigkeit dieses Alarms ausgegangen werden. Daher übernahm bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Polizei Dortmund die Einsatzführung.
Mit starken Einsatzkräften der Polizei des Märkischen Kreises und der Dortmunder Polizei werden Räumlichkeiten des Berufskollegs durchsucht und mögliche Zeugen befragt. Die Maßnahmen dauern derzeit noch an.
Nach jetzt vorliegenden Erkenntnissen handelt es sich voraussichtlich um einen Fehlalarm.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Update 2:
Die Bezirksregierung hat ihren Tweed, in dem sie Entwarnung gab, mit einem weiteren Post ergänzt. Darin heißt es:

"Bis zur 100%igen Ursachenklärung gilt übrigens polizeilich korrekt, dass es sich "voraussichtlich" um einen Fehlalarm in Menden handelt."

Update 3:

Die aktuelle Meldung der Polizei Dortmund, die in diesem Fall für die Pressearbeit zuständig ist, steht hier.
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1 Kommentar
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Elke Preuß aus Unna | 23.02.2017 | 10:52  
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