Ausbildungsplatzbörse: "Infos zum Anfassen"

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  Am nächsten Donnerstag finden zum dritten Mal auf der Wilhelmshöhe die Mendener Ausbildungsplatzbörse statt.

„Es gibt so viele neue Berufe. Die Eltern wissen oft nicht, was hinter den Namen steckt.“ Andrea Swoboda, Hauptorganisatorin der Mendener Ausbildungsplatzbörse, nannte im Pressegespräch unter anderem auch diesen Grund, die Börse auf der Mendener Wilhelmshöhe zu besuchen. Und es gibt noch viele weitere...

Rund 40 Unternehmen werden am 6. Juni von 8 bis 15 Uhr etwa 60 Ausbildungsberufe vorstellen.
Während der Pressekonferenz zur Veranstaltung meldeten sich auch viele der Firmen zu Wort, um ihre Motive, teilzunehmen, und ihre Erwartungen an die jungen Leute zu erläutern.
Nicht zuletzt können bei der Börse Hemmschwellen und Vorurteile abgebaut werden.
So zeigten sich junge Leute zum Beispiel bei einer der früheren Ausbildungsplatzbörsen überrascht, dass auch Apotheken Ausbildungsplätze anbieten und man in diesem Berufsfeld nicht unbedingt studieren muss.
Andererseits will die Börse auch jene Schülerinnen und Schüler ansprechen, die bereits ein Studium ins Auge gefasst haben, zuvor aber einen Beruf erlernen möchten.
Die breite Palette der Firmen an einem Ort motiviert die Besucher, sich auch über Berufe zu informieren, die sie vielleicht noch gar nicht erwogen hatten. „Sonst gehen Schüler oft nur dorthin, wo sie glauben, dass sie richtig sind. Und sie verpassen dabei viele Chancen.“

Auszubildende beraten

Einige der Firmen nehmen bewusst eigene Auszubildende mit zur Wilhelmshöhe, damit die jungen Interessenten von Gleichaltrigen beraten werden. „So kommen die Infos realitätsnaher und glaubwürdiger rüber.“
Für die Stadtverwaltung Menden bietet die Ausbildungsplatzbörse auch ein Instrument, die Jugend in der Stadt zu halten. Wer in der Hönnestadt eine Stelle findet, muss nicht auswandern.
Bereits lange im Vorfeld wurden die Schulen angeschrieben und eingeladen. Auch die Haupt- und Realschule Balve.
Mehrere Hundert verbindliche Zusagen sind schon eingegangen.
Die angemeldeten Schulen werden nach einem genauen Zeitplan betreut. Aber jeder Interessent - gerne auch mit Eltern oder Großeltern - kann natürlich spontan am 6. Juni zur Wilhelmshöhe kommen.
Interessant sind auch die Kurzseminare „Speeddating“, „Vorstellungsgespräch“, „Bewerbungsmappe“ und „Eignungstest“.
Sie richten sich zwar in erster Linie an die angemeldeten Schüler, doch kann prinzipiell jeder Besucher daran teilnehmen, wenn Plätze frei sind. Einzel-Interessenten sollten eventuell eine kurze Wartezeit einplanen, während der sie die anderen Informationsangebote der Börse nutzen können.

"Viele wertvolle Tipps"

Hauptorganisatorin Andrea Swoboda kommentiert gegenüber der Stadtspiegel-Redaktion:
„Alle Aussteller werden in anschaulicher und praxisbezogener Form ein großes Spektrum unterschiedlichster Berufszweige und Ausbildungsplätze sowie Informationen zu allgemeinen und dualen Studiengängen präsentieren.
Die Mendener Schülerinnen und Schüler können sich an diesem Tag nicht nur über das vielfältige Angebot an Ausbildungsstellen freuen, sondern erhalten in unterschiedlichen Programmpunkten - die von den Unternehmen selbst gestaltet werden - viele wertvolle Tipps rund um die Berufswahl.“
Als zusätzliches Highlight wird in diesem Jahr erstmals eine „Ausbildungsrallye“ für die Jugendlichen angeboten.

Ausbildungsrallye

Für die Sieger gibt‘s interessante Gewinne: 1. Preis: I-Pad, 2. Preis: Menden-Gutschein über 100 Euro, 3. Preis: Menden-Gutschein von 50 Euro.
Auf der Pressekonferenz zur Ausbildungsplatzbörse erläuterten die Firmen auch die Vorteile, die die Groß-Veranstaltung ihnen selbst bietet.
Gerade angesichts der bedrohlichen demographischen Entwicklung sehen die Unternehmen und Einrichtungen die Veranstaltung für sich als große Chance, engagierte und interessierte Auszubildende zu bekommen.
Auf der Wilhelmshöhe trifft man sich persönlich, Auge in Auge, kann Fragen stellen und zu den Antworten dann direkt vor Ort weitere Anschlussfragen loswerden.
„Das sind Infos zum Anfassen - ganz anderes, als im Internet zu surfen. Hier gibt es Antworten, die man im Netz nicht findet.“

(Das zweite Foto zeigt aktuell einige der teilnehmenden Firmen und das Orga-Team, die anderen Bilder stammen vom letzten Mal.)
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