Azubis werben für Ausbildung

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Erster Einsatz: Im Mariengymnasium sprachen die Ausbildungsbotschafter mit Schülern der Q1. Foto: IHK Arnsberg
Arnsberg. Die IHK bringt „Ausbildungsbotschafter“ in die Schulen.
„Mit dem Projekt verfolgen wir das Ziel, die betriebliche Ausbildung als Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben stärker in den Blick von Schülern, Eltern und Lehrern an allgemeinbildenden Schulen zu rücken“, sagt IHK-Projektkoordinator Sebastian Rocholl. Der Auftakt fand jetzt im Mariengymnasium Arnsberg statt.
Mit derzeit knapp 350 Ausbildungsberufen für alle Branchen bietet die duale Ausbildung Schulabgänger/innen viel Raum für die individuelle Berufswahl und bietet damit beste Voraussetzungen für den Aufstieg in anspruchsvolle Fach- und Führungskarrieren sowie in die unternehmerische Selbständigkeit.
Unterstützung gibt es jetzt von den Ausbildungsbotschaftern. Dabei handelt es sich um Auszubildende des zweiten oder dritten Lehrjahres. Sie gehen in Schulen, um Ju-gendliche über Berufe, Ausbildung und Karrierechancen zu informieren, Tipps zu geben und aus ihrem Ausbildungsalltag zu berichten. „Die Ausbildungsbotschafter sprechen mit den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe“, erläutert Sebastian Rocholl. „Das macht sie überzeugend.“ Denn manche Dinge, gibt der Projektkoordinator zu bedenken, ließen sich mit Gleichaltrigen viel einfacher besprechen als mit Lehrern oder Ausbildern. Bei den Schuleinsätzen kooperieren Handwerkskammer (HWK) Südwestfalen und IHK.
Die ersten acht Ausbildungsbotschafter sprachen jetzt mit Schülerinnen und Schülern der Q1 des Mariengymnasiums. Auf ihre neue Aufgabe sind sie eigens in der IHK vorbereitet worden. „Der Projektstart lief gut“, zieht Sebastian Rocholl ein erstes Fazit. „Nach zwei Monaten sind bereits insgesamt 18 Ausbildungsbotschafter und 27 Unternehmen dabei. Und weitere Schultermine stehen auch fest.“
Mitmachen können alle Unternehmen, insbesondere auch diejenigen, die keine Ressourcen haben, um an Ausbildungsmessen teilzunehmen: Über ihre Ausbildungsbotschafter können sie in den Schulen interessierte Schülerinnen und Schüler erreichen. „Bei dem Projekt gewinnen alle Seiten“, betont Sebastian Rocholl. Die nächsten Schulungstermine für Ausbildungsbotschafter finden im September statt. Unternehmen und ihre Auszubildende können jederzeit an dem Projekt, das vom Europäischen Sozialfonds kofinanziert wird, teilnehmen. Schulen können sich bei der IHK und HWK melden (Sebastian Rocholl, Te. 02931/878-107, E-Mail: rocholl@arnsberg.ihk.de). Weitere Informationen gibt es im Internet: www.ausbildungsbotschafter.nrw.
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