Forschertag: spielerische Vermittlung von Physik und Technik

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Das Staunen steht den kleinen Forschern ins Gesicht geschrieben. (Foto: privat)
Menden (Sauerland): Josefschule Lendringsen |

Beim Wettrennen mit Murmeln staunten die Schülerinnen und Schüler nicht schlecht. Warum beschleunigen die Kugeln unterschiedlich schnell? Und welche Kugel ist die Schnellste? Wieso klebt der Gummiball an der Wasserflasche? Und wie kann ein Blick unendlich sein?

Lendringsen. Diesen und anderen Fragen gingen die kleinen Nachwuchsforscher der Josefschule Lendringsen mit der Miniphänomenta auf den Grund.
Vom 09. bis 23. November können die Kinder an 25 Experimentierstationen fürs Klassenzimmer naturwissenschaftliche Phänomene spielerisch erkunden. Der Märkische Arbeitgeberverband (MAV) stellt nicht nur die Stationen für die zweiwöchige Erkundung in Grundschulen zur Verfügung, sondern finanziert auch im Vorfeld der Miniphänomenta die Fortbildung der Lehrkräfte sowie das Lehrmaterial.

Kinder für technische Berufe begeistern


„Wir möchten junge Menschen frühzeitig an Naturwissenschaften und Technik heranführen. Die Miniphänomenta leistet dazu schon in den Grundschulen einen wertvollen Beitrag. Sie verbessert die technische sowie naturwissenschaftliche Bildung von Kindern entscheidend, so dass sich die Kinder später auch für technische Berufe begeistern können“, erklärt Bildungsreferentin Sandra Finster die Motive des MAV.
Auch sprachliche Grenzen kann die Miniphänomenta überwinden: unter den 185 Grundschulkindern sind aktuell 25 Flüchtlingskinder. Gemeinsam experimentieren die Kinder mit Wasser, Pendeln, Klötzen und Magneten. Dabei erklären sie sich gegenseitig, was sie gerade neues entdeckt haben und wie die Pendel und Kräfte wirken. „Einen besseren Sprachunterricht gibt es gar nicht".

Verbesserung von Sprache erfolgt nebenbei


„Auch die Vermittlung von Physik und Technik ist eine andere als vor der Klasse. Durch das Ausprobieren und die spielerische Erfahrung begreifen die Kinder alles richtig“, sagt Lehrerin Daniela von der Heyde begeistert. Sie hat gemeinsam mit einer Kollegin die Fortbildung zur Miniphänomenta besucht. 90 Kindergartenkinder aus sechs benachbarten Kindergärten kamen extra in die Grundschule, um der Miniphänomenta einen Besuch abzustatten. Voller Wissbegierde erklärten die etwas größeren Grundschulkinder den ganz Kleinen Physik und Technik zum Anfassen.
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