Geplante Hönnetherme "wandert" von Hönneinsel zum Krankenhaus

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Menden. Das Physio Zentrum Menden gibt eine Presseerklärung raus, in dem es von dem seit 2015 bestehenden Plan abweicht, auf der Mendener Hönneinsel eine Therme zu errichten.


Die ursprüngliche Idee dazu entstand aus der Situation der räumlichen Enge, die im Bewegungsbad am St. Vincenz Krankenhaus Menden herrscht, welches maßgeblich vom Physio Zentrum Menden für die Wasser-Therapie genutzt wird. Die vom Physio Zentrum beauftragte Planung des markanten Bauwerks „Hönne-Therme“, entworfen vom Mendener Architekten Anselm Vedder, wurde 2015 erstmals dem städtischen Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen vorgestellt. Änderungspläne und Beschlussvorlagen zum Bebauungsplan auf der Hönneinsel zogen sich lange hin. Das führte auch dazu, dass bis dato kein Kaufvertrag für das benötigte Grundstück für den Bau der Therme unterzeichnet werden konnte.

Wandel am St. Vincenz-Krankenhaus erfordert dort Wasser-Therapieflächen

Aktuell vollzieht sich indes an anderer Stelle ein umfangreicher Wandel: das St. Vincenz Krankenhaus, betrieben durch die KKiMK, richtet eine neurologische Station und eine Fachabteilung für die Geriatrie ein. Auch die ambulante Rehabilitation, im Anschluss an gelenkchirurgische Eingriffe, soll weiter ausgebaut werden. Durch diese Veränderungen besteht die Erfordernis, so das Physio Zentrum, am Standort St. Vincenz Krankenhaus eine erweiterte Wasser-Therapiefläche zur Verfügung zu haben. Denn für die Patienten der genannten Bereiche seien kurze Wege zu Behandlungsterminen, speziell für Reha-Maßnahmen durch Mitarbeiter des Physio Zentrums, wichtig. Der Schwerpunkt für die Schaffung von Flächen zur Therapie im Wasser habe sich durch die neuen Spezialisierungen im St. Vincenz Krankenhaus räumlich verschoben. Von größter Wichtigkeit sei ab sofort die Erweiterung der Wasser-Therapiefläche am Standort St. Vincenz Krankenhaus. Die nutzbare Fläche soll, verglichen mit dem aktuellen Bad, um mehr als verdoppelt werden.

Geplante Baumassnahme am Krankenhaus soll dortigen Standort stärken

Eine aufwändige Standortverlagerung an die Hönne sei vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung nicht mehr sachgerecht. Daher würde der Bau einer Therme auf der Hönneinsel nicht mehr weiterverfolgt. Die nun geplante Baumaßnahme würde die außerordentlich erfreuliche Entwicklung am Standort St. Vincenz Krankenhaus begleiten und den Umfang der medizinischen Versorgungsmöglichkeiten in Menden stärken. Das neue Bewegungsbad soll Elemente der vormals geplanten Hönne-Therme beinhalten und die aktuellen medizinischen und rehabilitationstherapeutischen Anforderungen erfüllen.
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