Hochstraße: Ende der Bauarbeiten in Sicht

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"Gefühlt" passiert in der Hochstraße wenig. Doch die Stadt Menden betont, dass die Bauarbeiten gut im Zeitplan liegen.
Pflasterarbeiten in ungefähr drei Wochen?

Menden. Man kann "ständige Erreichbarkeit" auf verschiedene Weisen definieren.

Der seit Wochen bestehende provisorische Schotterbelag in der Hochstraße garantiert zwar, das Passanten "irgendwie" dort durchkommen. Die Geschäftsleute dürften sich aber unter der Zusage, dass ihre Läden auch während der Bauarbeiten ständig erreichbar sein werden, sicherlich etwas anderes vorgestellt haben.
Jetzt stellt die Stadtverwaltung auf Stadtspiegel-Nachfrage den Beginn der Pflasterarbeiten in etwa drei Wochen in Aussicht.

Stadtverwaltung
nimmt Stellung


Seit Monaten wird in der Mendener Innenstadt gebaut. Vor allem in der Hochstraße kann man - gefühlt - den Eindruck bekommen, dass dort keine Fortschritte zu erkennen sind. Vor allem der provisorische Schotter erschwert den Besuch der dortigen Geschäfte.
Die Stadtspiegel-Redaktion fragte bei der Stadtverwaltung nach.
"Der Schein trügt", betont Stadtpressesprecher Johannes Ehrlich. "Denn auch, wenn es in der Hochstraße gefühlt so aussehen mag, als ob sich dort seit geraumer Zeit nichts tut, wird doch auch hier weiterhin fleißig gearbeitet. Allerdings 'kleinteilig'."
Wie Ehrlich weiter erläuterte, werden in der Hochstraße seit mehreren Wochen Versorgungs- und Medienkabel verlegt. Dafür müssen im gesamten Straßenbereich Kabelgräben hergestellt werden, also Abzweigungen von der "Hauptader" zu jedem einzelnen Haus bis hinein in den Keller. Das sind Vorbereitungen für schnelle Internetanschlüsse.
Diese Arbeiten erfolgen mit der Auflage, dass die Feuerwehr im Ernstfall die Hochstraße befahren kann und die Geschäfte jederzeit erreichbar sind. Dort, wo Gräben vor Hauseingängen oder Geschäften hergestellt werden mussten, wurden Grabenbrücken aufgestellt.
Ehrlich weiter: "Trotz der zusätzlichen Arbeiten für die Medienträger liegen wir auf Grund der gewählten Baudurchführung gut im Zeitplan. Es wird versucht, die Behinderungen und Beeinträchtigungen für die Anlieger so klein wie möglich zu halten."
Den Kritikpunkt des beschwerlichen Schotterbelags kommentiert er: "Natürlich ist uns auch bewusst, dass es mitunter beschwerlich ist - vor allem für Menschen, die auf einen Rollator oder andere Gehhilfen angewiesen sind. Wir sind aber regelmäßig in Abstimmung und Gesprächen mit der ausführenden Baufirma und versuchen auch so die Erreichbarkeit der Geschäfte und Wohnhäuser zu gewährleisten.
Wir gehen aber davon aus, dass in ein paar Wochen (Anm.d.Red: geschätzt ca. drei Wochen) die Pflasterarbeiten in der Hochstraße beginnen können. Dann wird der Baufortschritt hier auch wieder deutlicher zu sehen sein, als das jetzt der Fall sein mag."
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