Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Schtschors

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v. l.: Dietrich Thürnau, Mike Kimpel, Udo Arndt, Paul Werz, Jörg Schaller, Goddert Ulmke, Friedhelm Wegener, Bernhard Thiemann, Rudolf Potthoff
Fröndenberg. Bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Schtschors wurde Antje Krabbe zum Ehrenmitglied ernannt. Ihr großes Engagement als stellvertretende Vorsitzende war die Voraussetzung für die positive Entwicklung des Vereins, der inzwischen 94 Mitglieder hat. Bei allen Besuchen aus Schtschors war sie als Gastgeberin neun Tage von morgens bis abends im Einsatz. Ihr Auto stellte sie dabei immer kostenlos zur Verfügung – auch zu Fahrten nach Holland und Berlin, wo sie mit den ukrainischen Jugendlichen im Gemeinschaftsquartier übernachtete. Ebenso war sie bei häufigen Vorstellungen des Vereins durch Informationsstände engagiert beteiligt. Wegen ihrer großen Verdienste haben die Vorstandsmitglieder beschlossen, ihr nicht nur mit einem Blumenstrauß zu danken, sondern sie zum Ehrenmitglied zu ernennen. Zukünftig wird sie in Berlin wohnen und deshalb nicht mehr dem Vorstand des Vereins angehören können, trotzdem möchte sie den Freundeskreis Schtschors auch in Zukunft nach Kräften unterstützen.
Bei den Wahlen wurden der erste Vorsitzende Goddert Ulmke und der Kassierer Mike Kimpel wiedergewählt. Stellvertretender Vorsitzender wurde Bernhard Thiemann. Sie werden unterstützt von den Beisitzern Hartmut Görler, Jörg Schaller und Paul Werz, der auch die Homepage des Vereins betreut. Als Beisitzer werden in Zukunft die Besuche aus Schtschors Udo Arndt, Rudolf Potthoff, Thomas Reimann, Dietrich Thürnau und Friedhelm Wegener organisieren.
Zu Kassenprüfern wurden gewählt Larisa Dobzenko, Ivan Werz und Willi Strathoff.
Der Vorsitzende Goddert Ulmke informiertenüber die Kontakte zu Schtschors im Jahr 2015. Es gab die Teilnahme von vier Jugendlichen aus Schtschors mit ihrer Deutschlehrerin an der 14-tägigen Freizeit von Jugendlichen aus Fröndenberg und Bruay in der Eifel. Außerdem gab es ein dreiwöchiges Praktikum einer ukrainischen Lehrerin an der Gesamtschule. Außerdem den Besuch von neun Vereinsmitgliedern in Schtschors.
Sozialen Einrichtungen wurden Geschenke im Wert von über 3500 € überreicht, die in der Ukraine gekauft worden waren.
Als Dank für das 15 Jahre lange Engagement in Schtschors hatten die ukrainischen Freunde bei den Erinnerungsstätten für die Partisanenkämpfer des Zweiten Weltkriegs im Wald von Jelino ein Denkmal errichtet mit dem deutschen und ukrainischen Text „Als Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkriegs – Als Zeichen der Trauer und der Versöhnung – Freundeskreis Schtschors (Ukraine) e. V.“. Darunter war das Logo vom Freundeskreis Schtschors eingraviert.
Nach dem Bericht des Kassierers Mike Kimpel und der Kassenprüfer Sibylle Weber und Paul Werz wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.
Für 2016 ist unter anderem der Besuch einer Jugendgruppe aus Schtschors, vom 18. bis 23. August in Planung. Hierfür stellt der Verein 2250 Euro für Fahrtkosten zur Verfügung.
Die Versammlung endete mit einem Bildbericht von Udo Arndt und Friedhelm Wegener über den Besuch 2015 in Schtschors.
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