Männerchor "Sängerlust" feierte 30 Jahre Probe im Stadtkrug

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Von links: Vorsitzender Rudolf Hammeke, die Junioren Christian und Daniela Wachowiak, Wirte-Ehepaar Bernd und Marlies Wachowiak und vorn die Seniorin Maria Wachowiak. Die 4. Generation, der kleine JAN ist nicht auf dem Bild.

Am 27. Juni 1986 war die erste Gesangsprobe im Stadtkrug unter dem Chorleiter Karl Roosen und dem 1. Vors. Rudolf Hammeke.

Doch bereits seit 115 Jahren gibt des den Chorgesang vom Männerchor "Sängerlust". Das Gründungslokal im Jahr 1901 war der Gasthof Scheffer gegenüber der Johanneskirche (später Gasthof Funke). Der Gesellschaftsraum wurde dann zu klein für den wachsenden Verein, und der Chor zog 1928 um zum Gasthof Bode. Der Saal im Obergeschoss diente als Probenraum. Im Jahr 1934 erfolgte der Umbau für ein Kino. Der Chor wechselte zum Gasthof Becker-Jostes. Auch dieser Saal wurde 1954 umgebaut, zum zweiten Kino in Sundern. Wieder wechselte der Chor, zurück zum Gasthof Bode ins Jagdzimmer, im Untergeschoss.

Infolge einiger Baumaßnahmen und der späteren Ortskernsanierung, musste sich der Chor mehrfach einen neuen Proberaum suchen. Über zehn Jahre probten sie sogar im Mehrzweckraum der Marienschule. Danach begaben sie sich jedoch auf die Suche nach einem Probenraum mit Gaststätte und traten in Verhandlung mit dem "Stadtkrug". Es waren zwei Punkte abzuklären: Der Vereinsflügel, ein Steinway, passte nicht durch die Tür zum Nebenraum. Der Flügel musste aber aus dem Saal, wenn dieser anderweitig genutzt wird. Zum zweiten wohnte der überwiegende Teil der Sänger im Oberen-Sundern, da gab es etwas Stress für den Vorsitzenden. Den Umbau im „Stadtkrug“ für den Flügel hat es dann nicht gegeben, und der Steinway wurde veräußert. Ein neues Klavier wurde gekauft, mit Unterstützung vom „Stadtkrug“. Auch für die Sänger vom Oberen-Sundern gab es eine Lösung: Nach der Gesangsprobe und nachdem der Durst gelöscht wurde, fuhr der „Stadtkrug-Wirt“ die Sänger mit dem Kleinbus nach Hause. Somit waren die Knackpunkte vom Tisch.

Am 24. Juni, dem letzten Probeabend vor der Sommerpause hat die „Sängerlust“ 30 Jahre Probelokal „Stadtkrug“ gebührend gefeiert. Der Chor hat sich für das harmonische Miteinander bedankt. Der Vorsitzende hielt einen Rückblick auf die letzten Jahre und überreichte einen Bildband mit passenden Texten und ein Blumengebinde. Die Familien Wachowiak, Inhaber des „Stadtkrugs“, bedankten sich bei der „Sängerlust“ für die Treue zum Haus und die guten Kontakten zu den Sängern.
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