Monatelang Baustelle: Fröndenberger Straße nur einspurig!

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Ab kommendem Dienstag (6. Mai 2014) müssen sich Fahrer auf der Fröndenberger Straße auf längere Wartezeiten gefasst machen. Zunächst für zehn bis zwölf Wochen und später nochmal für mehrere Monate wird dort gebaut.

Der in Höhe des Real-Marktes geplante Kreisverkehr ist Auslöser einer ganzen Reihe von Bauarbeiten, die allerdings eher indirekt mit dieser zu einem späteren Zeitpunkt anstehenden Maßnahme zu tun haben:
1. Die Stadtwerke verlegen neue Versorgungsleitungen.
2. Die „Stadtentwässerung“ baut neue Abwasserkanäle.
3. Das Landesstraßenbauamt „Straßen.NRW“ trägt (voraussichtlich) neue Straßendecken auf.
Weitere Einzelheiten werden in der 20. Kalenderwoche bei einem Koordinierungsgespräch der Beteiligten festgelegt. Fest steht, dass ab Dienstag die Baustellenampeln eingerichtet werden
„Unsere Leitungen sind 60 bis 70 Jahre alt“, erläuterte Joachim Schattner, zuständiger Sachbearbeiter der Stadtwerke, dass es höchste Zeit für Neuerungen ist.
Die Stadtwerke werden aber nicht nur neue Versorgungsleitungen verlegen, sondern auch deren Lage ändern. Künftig verlaufen die Leitungen in diesem Bereich nicht mehr unter den Fußwegen, sondern unterhalb der Straßen.
So wird technischen Schwierigkeiten vorgebeut, die ansonsten später beim Anlegen des Kreisverkehrs im Bereich der jetzigen Bürgersteige entstehen würden.

"Erhebliche
Beeinträchtigungen
des Verkehrs"

Andreas Nolte von der Mendener Stadtverwaltung hat reichlich Erfahrung, was Straßenbaustellen betrifft: „Es sind erhebliche verkehrliche Beeinträchtigungen zu erwarten!“
Um die Belastungen der Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten, wird mit einer dreiphasigen Ampelschaltung gearbeitet. Die Ampelstrecken, auf denen der Verkehr monatelang halbspurig geführt wird, betragen jeweils rund 100 Meter und werden ständig an den Verlauf der Baustelle angepasst.
Begonnen wird am kommenden Dienstag im Richtung Fröndenberg liegenden Bereich der Fröndenberger Straße (kurz hinter der Einmündung der Bahnhofstraße).
„Da wir Verlagerungen des Verkehrsflusses erwarten, werden wir zwei bis drei Wochen lang prüfen und dann gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen“, erläuterte Andreas Nolte der Presse.
Besonders wies der Verkehrsfachmann darauf hin, dass es auch kurzfristige Totalsperrungen geben wird, wenn die Fröndenberger Straße in Richtung Alter Bösperder Weg und unterhalb der Bahnhofstraße gequert wird. Nolte: „Diese Arbeiten werden aber an den Wochenenden beziehungsweise in Nachtschichten erledigt.“
Die Arbeiten der Stadtwerke sind mit zehn bis zwölf Wochen veranschlagt, die der „Stadtentwässerung“ zusätzlich mit mehreren Monaten.
Alle Arbeiten werden weitgehend aufeinander abgestimmt. Als komplettes „Gesamtpaket“ sind sie aus verschiedenen Gründen nicht machbar, so Schattner und Nolte.
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