Narren und Politiker

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Als Bürgermeister ist Martin Wächter nun schon 100 Tage im Amt. Als "Feuerwehrpraktikant" gab er sein Debüt bei der "Närrischen Ratssitzung".

Die "Närrische Ratssitzung" - immer am Rosenmontag und immer im Alten Rathaus in Menden - ist eine Veranstaltung, die es zweifellos verdient hätte, einer viel breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu sein.

Allerdings war auch an diesem Montag der ehemalige Ratssaal über der Bücherei bis einschließlich des sprichtwörtlichen "letzten Platzes" besetzt. Aber vielleicht wäre ja eine Videoübertragung eine Idee? So käme "Politik" ganz bürgernah ...
Im Mittelpunkt jeder "Närrischen Ratssitzung" stehen die Vorstellung des neuen "Gockels", seine Büttenrede und natürlich die Laudatio seines Vorgängers.
Seit bekannt wurde, dass FDP-Fraktionschef Stefan Weige zum neuen "Gockel" bestimmt war, gab es die unterschiedlichsten Mutmaßungen über den Inhalt seiner Antrittsrede.
Und - wer hätte daran gezweifelt? - natürlich spielten darin Stefan Weiges beide Gehirnhälften eine Rolle, die dank des früheren Bürgermeisters Volker Fleige sogar in der überregionalen Presse seinerzeit Beachtung gefunden hatten.
Und daran, dass auch Kämmerer Uwe Siemonsmeier in Weiges Rede vorkommen würde, hatte sicherlich auch niemand gezweifelt.
Natürlich bekam auch Mendens neuer Erster Bürger sein Fett ab.
Zum Beispiel hörte Martin Wächter folgende "Laudatio":

"Was kam nach ihm? (Ex-Bürgermeister Volker Fleige)

Das Phantom.

Ein unsichtbarer Wächter. (...)

Nichts verursacht soviel Unruhe, wie ein Wächter, der entdeckt wird.
Nur, wenn er sich noch langsamer bewegt, läuft die Zeit rückwärts. Ich möchte mir nicht vorstellen, was das bedeutet. (...)

Der Wächter ist jetzt 100 Tage da
Nur öffentlich macht er sich rar."

Letzteres, so hört die Stadtspiegel-Redaktion übrigens des öfteren, meinen auch viele Bürger.
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