Nimbus-Freunde trotzen Regen

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Nimbus-Motorräder: immer eine Augenweide. Rund 4.000 Maschinen des dänischen Herstellers sind heute noch erhalten. (Foto: privat)

Fröndenberg. Die Gäste aus ganz Deutschland, Dänemark, Niederlande, Frankreich und der Schweiz zeigten sich bei dem Nimbus-Liebhabertreffen vom Kettenschmiedemuseum und der Kulturschmiede als Veranstaltungsort mehr als beeindruckt.

Bei Dauerregen reisten rund 100 Teilnehmer mit etwa 70 Maschinen, teils auf eigener Achse, zum diesjährigen Treffen der Nimbus IG in Fröndenberg an der Kulturschmiede an. Der älteste Teilnehmer war 78 Jahre und die älteste Maschine stammte aus dem Baujahr 1936.
Die Maschinen des dänischen Herstellers wurden bis 1959 ausgeliefert und von den damals produzierten ca. 12.000 Stück sind immerhin noch rund 4.000 erhalten. So ist denn auch die Ersatzteilversorgung noch recht unproblematisch. Ohnehin gelten die Maschinen mit Reihenvierzylinder, Kardanwelle und offenem Ventilspiel als recht zuverlässig. So hatten auch auf der Anreise nur wenige Teilnehmer technische Probleme zu lösen.

"Nimbus-Wetter halt"

Auch vom schlechten Wetter ließen sich die Nimbus Freunde nicht beeindrucken.
"Nimbus-Wetter halt", hörte man viele immer wieder mit einem Schmunzeln sagen. Und dank der tatkräftigen Unterstützung des Fördervereins der Kulturschmiede sowie des Tennisclubs Fröndenberg, der für die mit Wohnmobil angereisten Gäste seine Duschen zur Verfügung stellte und des Kanuclubs Fröndenberg, auf dessen Gelände gezeltet werden durfte und die sanitären Anlagen zur Verfügung standen, wurde das Treffen zu einem vollen Erfolg.
Aber auch die Stadt Fröndenberg, die dem aus Jörg Müller, Christian Kürten, Martin Unverzagt und Karsten Kuchel bestehenden Organisatorenteam unbürokratisch im Vorfeld des Treffens mit Rat und Tat zur Seite stand, trug zu einem guten Gelingen bei.
Die internationalen Gäste verbrachten zwei schöne Tage in Fröndenberg, die wohl noch lange in guter Erinnerung bleiben werden. So zeigten sich alle vom Kettenschmiedemuseum und der Kulturschmiede als Veranstaltungsort mehr als beeindruckt. Dazu trug auch das Team um Erika George und Jochen Hänel vom Förderverein der Kulturschmiede in Fröndenberg bei. Einige Gäste waren sogar schon Tage zuvor angereist, um Fröndenberg und Umgebung besser kennenzulernen.

Fach- und Schraubergespräche

Nachdem der Freitag für Fach- und Schraubergespräche genutzt wurde, standen Samstag gleich mehrere Highlights auf dem Programm. So fuhren etwa 40 Solomaschinen und Gespanne zu einer Ausfahrt Richtung Möhnetalsperre, wo mittags in Neuhaus bei Frankie`s Hütte gerastet wurde. Nachmittags stand dann eine Museumsführung mit Schmiedevorführung auf dem Programm, für die alle "Feuer und Flamme" waren.
Zwischenzeitlich füllte sich das Gelände mit zahlreichen Gästen und interessierten Zuschauern.
Nach dem Abendessen sorgte Janina Becker aus Menden mit ihrer Gitarre für musikalische Unterhaltung. Am Lagerfeuer wurde dann am Abend noch lange geklönt und gefachsimpelt.
Am Sonntag konnten die Veranstalter dann alle Teilnehmer bei Sonnenschein auf eine trockene Heimreise schicken.
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