Runder Tisch für neues Konzept

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Offener Brief der Grünen an BM Wächter


Menden. Am gestrigen Dienstag haben die Mendener Grünen ihren Offenen Brief an Bürgermeister Martin Wächter der Presse zur Verfügung gestellt. Darin heißt es:

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wächter,
nachdem die Entscheidung der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis über die Schließung der Fachabteilung Gynäkologie und Geburtshilfe in Menden gefallen ist, müssen werdende Eltern weitere Wege auf sich nehmen für Geburten sowie Vor- und Nachsorge.
Darüberhinaus wird eine schmerzhafte Lücke in das Mendener Netzwerk der Frühen Hilfen gerissen. Hebammen und Ärzte hatten einen sehr wichtigen Part in unserem seit Jahren gewachsenen und bewährten Hilfenetz.
Wir möchten gern erreichen, dass Mütter weiterhin in Menden gebären können. Dies könnte beispielsweise in einem Geburtshaus ermöglicht werden. Das sind geburtshilfliche Einrichtungen, die bei der Begleitung emotionale, psychische und soziale Aspekte in den Vordergrund stellen.
Deshalb bitten wir Sie nachdrücklich, Fachleute wie Hebammen, Ärzte und Ärztinnen für Geburtshilfe und Kinderheilkunde, JugendhilfeplanerInnen, Kirchenvertreter und Ärtzeverbände zu einem Runden Tisch einzuladen mit dem Ziel, ein Konzept für ein adäquates Angebot in Menden zu entwickeln und die guten Möglichkeiten der Hebammen weiterhin in unserem sozialen Hilfenetz der 'Frühen Hilfen' zu behalten.
Uns ist durchaus bewusst, dass wir nicht das bisherige umfassende Angebot erhalten werden wie mit den Fachabteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe innerhalb des Mendener Krankenhauses, gleichwohl könnte ein Geburtshaus eine Wahlmöglichkeit in Menden bieten für Eltern."
Unterzeichnet ist der Offene Brief von
Dirk Huhn, Sprecher der Mendener Grünen
Peter Köhler, Sprecher der Grünen Ratsfraktion
Ingrid Ketzscher, Kinder- und jugendpolitische Sprecherin
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Detlef Albrecht aus Menden (Sauerland) | 22.03.2017 | 06:46  
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