Stadtspiegel-Kolumne "Redaktion intern": "'News' und Schicksale"

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„Journalismus“, das sollten in erster Linie „Nachrichten“ sein.

Es geht aber - ehrlicherweise gesagt - natürlich auch um Auflagenstärke und Klicks.
Dabei ist eine gute Reportage, doch eine gute Reportage - ganz gleich, ob sie nun von zig Hunderttausenden oder nur von drei Leuten gelesen wird.
Und hinter (fast) jeder Nachricht stehen auch Menschen und damit Schicksale. Erfreuliche oder auch traurige.
Das wird oft vergessen. Sowohl von Journalisten, als auch von Lesern.

Hier war es jetzt ausgerechnet eine Social-Media-Plattform, die mir das in Erinnerung rief:
Zunächst als Beispiel, wie schnell sich eine Nachricht online verselbständigen und in nicht geplante Richtungen gehen kann. Und dann, wie der sehr persönliche Kommentar eines Betroffenen die Stimmung spontan zurück in mit-menschliche Bahnen lenkte.

Ich hoffe, dem Unfallopfer geht es weiterhin besser.
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