Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Aussitzen statt Fitness?"

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Es gibt Dinge, die erledigen sich irgendwann von selbst. Man muss die "Zeit" einfach nur machen lassen. Zum Beispiel bei der Sache mit der Zeitumstellung.

Kurios: Für mich galt auch während der vergangenen Monate die "Sommerzeit". Zumindest am Handgelenk. Denn dort zeigt die kleine schwarze Digitaluhr, gerade in diesem Moment, wo ich mit dieser Kolumne beginne, 13.16 Uhr. Ein Blick auf die Funk-Wanduhr verrät jedoch, dass es in Wirklichkeit erst 12.16 Uhr ist. Ein schneller Blick auf unsere zweite Redaktionswanduhr ergibt: Die Batterie ist leer.
Dass ich trotz offiziell geltender Winterzeit ständig eine Stunde in der Zukunft gelebt habe und bis Sonntagnacht, 2 Uhr, auch noch leben werde, hat allerdings nichts damit zu tun, dass ich womöglich ein Zeitumstellungs-Boykottierer wäre. Es lag schlicht und einfach daran, dass mir ein Passwort abhanden gekommen war. Und da sich meine Armbanduhr nur über ein Computerprogramm umstellen lässt, ich aber auch keine Lust hatte, mir ein neues Passwort zu besorgen, habe ich die Sache eben ausgesessen. Fünf Monate lang.

Doch mal ehrlich: Etwas "auszusitzen", das ist in diesem Fall ein absolutes Unding. Denn Sitzen macht dick. Und ich trage doch eine Fitnessuhr!
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