Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Doping aus der Kühltruhe"

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Über Doping wurde in den vergangenen Tagen viel geschrieben.
Gestern konnte ich es sogar live erleben - nämlich auf dem Gelände des Sportplatzes am Hülschenbrauck.
Allerdings kam dieser „Stoff“ nicht aus Ampullen oder Pillen, sondern aus der Butterbrotdose. Darin steckten Leckerlies, die die jungen Athleten (ab 7 Monate) zu ungeahnten Leistungen anspornten.
Diese Dopingmittel sind in keiner Weise illegal, sie finden sich in (fast) jedem Kühlschrank. Denn hauptsächlich mit Fleischwurst und Leberwurst wurde „gedopt“. Die Vierbeiner durften an der Dose schnüffeln, dann wurde sie hinter die Ziellinie geschafft. Und der Mops spurtete flugs dorthin!
Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die besten Erfolge erzielt wurden, wenn Herrchen oder Frauchen voran rannten - ganz gleich, ob mit oder ohne Wurst.
Jetzt grübele ich:
Heißt das, dass Mops dann am effektivsten ist, wenn ihm der Chef im Hause zeigt, wo‘s langgeht? Oder bringt die Verbundenheit die größten Erfolge, weil Mops so schnell wie möglich bei seinem geliebten Herrchen oder Frauchen sein will?
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