Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Hat Frau Antje Flügel?"

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Seit bekannt wurde, dass sich klagefreudige Konsumenten nur leichtgläubig genug zeigen müssen, um abzukassieren, ist vermutlich weltweit Panik in den PR-Abteilungen der Großkonzerne ausgebrochen.

Wer ist als nächstes dran? Wer hat mit dem Osterhasen geworben? Mit dem (echten) Christkind oder dem (echten) Weihnachtsmann? Oder, oder ...
13 Millionen Dollar soll den „Red Bull“-Hersteller seine Werbebehauptung kosten, dass der Drink „Flügel verleihe“.

Mal ehrlich, wer die Sache mit den „Tragflächen“ glaubt (und sei es auch nur im übertragenen Sinne), der denkt auch, es reiche aus, eine Flasche Meister P. in die Küche zu stellen und abzuwarten, dass alles von selbst blitzblank wird!
Oder er sieht nach, ob da wirklich ein Tiger im Tank ist und glaubt, dass Frau Antje selbst den Käse aus Holland bringt.
Von all dem glaube ich höchstens, dass ich bei ARD und ZDF in der ersten Reihe sitze. Denn wenn sich in unserem eigenen Wohnzimmer jemand vordrängelt, dann verleihe ich ihm Flügel!

Nicht immer, aber immer öfter.
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