Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Kritischer sein im 'Netz'

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Ich muss sagen, Social-Media-Plattformen sind immer wieder erfrischend und bisweilen auch gut für die eine oder andere Reportage- oder Kolumnen-Idee.
Allerdings finde ich, dass man „Nachrichten“, die dort verbreitet werden, zunächst einmal prinzipiell skeptisch gegenüber stehen sollte. Denn allzu oft wird dort kritiklos etwas im Schneeballprinzip weiterverbreitet - so lange und so oft, bis jeder glaubt, dass es stimmt, obwohl in Wirklichkeit nur eine „Ente“ daher watschelt.
Gestern wurde zum Beispiel auf Facebook das „Weihnachts-Verbot“ vom Bezirksamt Berlin-Kreuzberg eingehend diskutiert.
Zugegeben: Das Thema hatte ich bis dahin nicht auf dem „Schirm“ gehabt und recherchierte deshalb erst einmal nach. Auch dafür hatte das „Netz“ Antworten parat.
Wussten Sie, dass bereits im Jahre 1644 die englische Regierung die Teilnahme an der Weihnachtsmesse und an Weihnachts-Feierlichkeiten verboten hatte!?
Nun ja, diese Antwort hatte ich eigentlich gar nicht gesucht. Aber auch dafür ist das „Netz“ gut.

Wie eine (Weihnachts-) Pralinenschachtel hält es immer wieder Überraschungen für uns User bereit.
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